Bild folgtKI-generierte IllustrationProserpinus proserpina
Auch bekannt als: Nachtkerzenschwärmer
An den markant geschwungenen, fast wie ausgefranst wirkenden Flügelrändern lässt sich der Nachtkerzenschwärmer (Proserpinus proserpina) sofort erkennen. Du entdeckst diesen kräftigen Falter meist an seiner olivgrünen bis bräunlichen Färbung, die ihn in der Vegetation perfekt tarnt. Mit einer Körpermasse von genau 0,0843910643333187 Gramm ist er ein Leichtgewicht, das warme Standorte bevorzugt. Der Falter ist oligophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert) und in deinem Garten auf heimische Kost angewiesen. In der Zeit von April bis September ist er aktiv, wobei er meist nur eine Generation pro Jahr bildet. Seine Eier legt das Weibchen einzeln an die Knospen der Futterpflanzen. Während die Falter in der dämmerung Nektar trinken, ernähren sich die Raupen im Sommer von heimischen Arten wie dem Schmalblättrigen Weidenröschen (Epilobium angustifolium) oder der Gemeinen Nachtkerze (Oenothera biennis). Den Winter überdauert das Tier als Puppe (stilles Stadium der Verwandlung) in einer kleinen Höhle im Boden. Du kannst ihn aktiv fördern, indem du sonnige Wildstaudenecken erhältst und auf das Umgraben in der Nähe seiner Futterpflanzen verzichtest.
Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Da er streng geschützt ist, darfst du ihn oder seine Raupen nicht fangen oder umsiedeln; Verstöße können Bußgelder von mehreren tausend Euro nach sich ziehen. Erfreue dich einfach an der seltenen Beobachtung in deinem naturnahen Garten.
Der Nachtkerzenschwärmer gehört zur Familie der Schwärmer (Sphingidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In unserer Region ist er heimisch, wurde jedoch in der Schweiz zwischen 2009 und 2017 nur dreimal dokumentiert, was seine Seltenheit unterstreicht. Er besiedelt bevorzugt warme Temperaturnischen in offenen Landschaften oder naturnahen Gärten. Charakteristisch für diesen großen Falter ist die ungewöhnliche, geschweifte Form der Flügelhinterränder, die ihn deutlich von anderen Schwärmerarten abhebt. Trotz seiner Größe wiegt er nur etwa 0,084 Gramm und ist ein hochspezialisierter Überlebenskünstler.
Körpergröße
large
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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