Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Nemouridae
Ris, 1902
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Protonemura brevistyla ist ein Insekt aus der Ordnung der Plecoptera, auch Steinfliegen genannt, die sich durch ihre flachen Koerper und zwei lange Schwanzfaeden am Hinterleib auszeichnen. Diese Art ist in Deutschland als stark gefaehrdet eingestuft und steht auf der Roten Liste der Kategorie 2. Als Vertreter der Steinfliegen sind die Larven dieser Insekten auf saubere, sauerstoffreiche Gewaesser angewiesen, in denen sie sich von organischem Material wie herabgefallenem Laub oder Algenaufwuchs ernaehren. Die erwachsenen Tiere leben meist nur kurz und halten sich bevorzugt in der unmittelbaren Ufervegetation auf. Da die Art auf intakte aquatische Lebensraeume angewiesen ist, foerderst du ihren Schutz durch den Verzicht auf Pestizide und den Erhalt naturnaher Gewaesserstrukturen. Eine natuerliche Ufergestaltung mit Totholz und Laub bietet die notwendigen Lebensbedingungen fuer die Entwicklung. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bekannt sind, ist die Ernaehrung der Larven als Detritivoren, also Zersetzer von organischem Material, zu verstehen. Ein bewusster Umgang mit der Wasserqualitaet in deinem Umfeld ist der wichtigste Beitrag zum Erhalt dieser seltenen Insektenart.
Die Aktivitaetsphasen dieser Art sind eng an die aquatische Entwicklung gebunden, wobei die Imagines, also die erwachsenen Tiere, meist im Fruehjahr und Sommer anzutreffen sind.
Diese Insekten sind vollkommen harmlos und weder giftig noch beissend. Da die Art stark gefaehrdet ist, sollte sie als schutzbeduerftiger Bestandteil der heimischen Biodiversitaet betrachtet werden.
Protonemura brevistyla gehoert zur Familie der Nemouridae innerhalb der Ordnung der Plecoptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet und gilt aufgrund ihrer speziellen Lebensraumansprueche als stark gefaehrdet. Als Steinfliege durchlaeuft sie eine aquatische Larvalentwicklung in sauberen Fliessgewaessern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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