Bild folgtKI-generierte IllustrationPrunus yedoensis
Auch bekannt als: Prunus speciosa × Prunus itosakura, Prunus ×yedoensis
An ihren zartrosa bis schneeweißen Blütenbüscheln, die noch vor dem ersten grünen Blatt erscheinen, lässt sich die Yoshino-Kirsche (Prunus ×yedoensis) sofort erkennen. Dieser Baum ist ein wertvoller Strukturgeber, der durch seine frühe Blütezeit im April den Garten aus dem Winterschlaf weckt. Da die Früchte ein schweres Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 112,36 mg haben, werden sie vor allem lokal durch Tiere verbreitet. Als erfahrener Gärtner schätze ich an ihr besonders die malerische Krone, die im Alter weit ausladend wird. Wenn du einen Baum suchst, der Ästhetik mit einem Beitrag zur Biotopvernetzung verbindet, ist diese Kirsche eine hervorragende Wahl. Hast du schon einen sonnigen Platz für diesen imposanten Frühlingsboten gefunden?
Ein 8 Meter hoher Blütentraum für den perfekten Start in das Gartenjahr.
Die Yoshino-Kirsche bietet mit ihrer frühen Blüte im April eine wichtige Grundlage für den Start in das Gartenjahr. Da die Diasporen (Samen) mit 112,36 mg vergleichsweise schwer sind, findet eine Tierverbreitung statt, bei der Vögel eine zentrale Rolle spielen. Der verholzte Wuchs bietet über das ganze Jahr hinweg geschützte Rückzugsorte und Nistplätze im Geäst. Da es sich um ein breitblättriges Gehölz handelt, ist die Laubstreu im Herbst gut abbaubar und fördert das Bodenleben. Auch wenn für diesen Hybriden keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, zeigt die Erfahrung, dass die Gattung Prunus generell eine hohe Anziehungskraft auf die heimische Fauna ausübt.
Die Pflanze ist als giftig eingestuft, insbesondere die Blätter und die Samen innerhalb der Kirschsteine. Sie enthalten blausäurehaltige Verbindungen wie Amygdalin und Prunasin, die bei Einnahme zu Vergiftungen führen können. In Gärten mit kleinen Kindern ist daher Vorsicht geboten. Im Falle einer Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
8 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit der Baum seine Blütenfülle und die spätere Herbstfärbung optimal entwickeln kann.
Achte bei der Standortwahl auf die Endhöhe von 8.0 m und plane ausreichend Abstand zu Gebäuden ein.
Pflanzzeit: Idealerweise im Herbst (September bis November) oder im Frühjahr (März bis Mai), solange der Boden frostfrei ist.
Der Boden sollte tiefgründig und durchlässig sein; vermeide verdichtete Erde, um Staunässe vorzubeugen.
Hebe ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist, und lockere die Ränder gut auf.
In den ersten zwei Jahren ist bei sommerlicher Trockenheit eine regelmäßige Wassergabe wichtig für das Anwachsen.
Ein Rückschnitt ist bei diesem Baum selten nötig; falls gewünscht, führe ihn direkt nach der Blüte durch.
Gute Partnerin: Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) – es nutzt das Licht im zeitigen Frühjahr unter der noch unbelaubten Kirschkrone perfekt aus.
Die Yoshino-Kirsche (Prunus ×yedoensis) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Es handelt sich um eine verholzte, breitblättrige Kreuzung, die als Baum eine Endhöhe von genau 8.0 m erreicht. In unseren Regionen wird sie vor allem in Gärten und Parkanlagen gepflanzt, da sie keine heimische Wildart ist, sich aber gut in das hiesige Klima einfügt. Auffällig sind die glatte Rinde und die typischen Lentizellen (korkartige Poren für den Gasaustausch), die man an den jungen Zweigen gut erkennen kann. Ihr Wuchs ist mäßig schnell, was sie zu einem langlebigen Gartenbewohner macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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