Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Halictidae
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Die Schuppenbandbiene (Pseudapis diversipes) ist eine mittelgroße, dunkel gefärbte Wildbiene mit einem flinken Flugbild, die Du an ihren markanten, hellen Haarbinden am Hinterleib erkennst. In Deinem Garten nistet diese Art als Bodenbrüterin (Nistweise im Erdreich) bevorzugt an sonnenexponierten, vegetationsarmen Stellen. Sie gehört zur Familie der Halictidae (Schmalbienenartige) und zeigt ein sehr spezifisches Zeitfenster ihrer Aktivität. Laut den Daten tritt sie ausschließlich im September in Erscheinung, was sie zu einem späten Gast im Gartenjahr macht. Bei der Nahrungssuche konzentriert sie sich auf eine Auswahl bestimmter Pflanzenarten. Du kannst sie besonders gut am Feld-Mannstreu oder am Gewöhnlichen Dost beobachten. Auch die Felsennelke und das Kanadische Berufkraut werden von ihr zur Pollenernte aufgesucht. Zusätzlich nutzt sie Taraxacum serotinum als wichtige Nahrungsquelle für ihre Brut. Um ihr zu helfen, solltest Du offene Bodenstellen im Garten zulassen. Heimische Wildpflanzen im Staudenbeet bieten ihr die notwendige Energie für den Nestbau. Als Gärtner profitierst Du von ihrer Bestäubungsleistung an Deinen Kräutern. Das Belassen von verblühten Pflanzenresten schont zudem die empfindlichen Nistplätze im Boden.
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Diese Wildbiene ist für Dich vollkommen harmlos und verhält sich gegenüber Menschen friedlich. Sie besitzt zwar einen Stachel, setzt diesen aber nur bei extremer Bedrohung ein, wobei der Stich kaum schmerzhaft ist. Da sie keine Staaten bildet, verteidigt sie auch kein Nest aggressiv.
Die Schuppenbandbiene (Pseudapis diversipes) gehört zur Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) und innerhalb der Bienen zur Familie der Halictidae. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie heimisch, tritt jedoch oft nur lokal auf. Als Bodenbrüterin legt sie ihre Gänge in selbst gegrabenen Hohlräumen im Erdreich an. Von ähnlichen Arten unterscheidet sie sich durch die namensgebenden, schuppenartigen Haarbinden auf den Segmenten des Hinterleibs. Ihre Biologie ist eng an trockenwarme Standorte und sandige Substrate geknüpft.
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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