Bild folgtKI-generierte IllustrationPseudolarix amabilis
Auch bekannt als: Goldlärchen, Goldlärche
Typisch fuer die Goldlaerche (Pseudolarix amabilis) sind ihre weichen, in Buescheln angeordneten Nadeln, die sich im Herbst leuchtend goldgelb faerben, bevor sie zu Boden fallen. Als stattlicher Baum nimmt sie mit einer Hoehe von 40.0 m eine dominante Rolle in grossen Gaerten ein. Da sie in ihrer Struktur einem Urzeitbaum gleicht, bietet sie wertvollen Schutzraum fuer die gebietsfremd Fauna. In Deinem Garten kannst Du mit ihr einen markanten Akzent setzen, der besonders in der spaeten Jahreshälfte alle Blicke auf sich zieht. Du gibst mit dieser Wahl der Natur einen stabilen Raum zur Entfaltung.
Goldener Gigant: Mit 40.0 m Hoehe ein majestuetischer Blickfang fuer Natuergaerten.
Die Goldlaerche traegt durch ihre stattliche Groesse massgeblich zur Strukturvielfalt im Garten bei. Sie produziert schwere Samen mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 35.71 mg. Diese Samen fallen oft im Nahbereich des Baumes zu Boden, was als Kurzdistanz-Ausbreitung bezeichnet wird. Aufgrund ihres Gewichts sind sie eine attraktive Nahrungsquelle fuer verschiedene Kleinsaeuger und Voegel, die zur Tierverbreitung beitragen koennen. In einer Hoehe von 40.0 m bietet der Baum zudem geschuetzte Nistplaetze fuer groessere Vogelarten, die in dichter besiedelten Gebieten oft vergeblich nach solchen Moeglichkeiten suchen.
Die Goldlaerche wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb sie nicht in unmittelbarer Naehe von Spielbereichen stehen sollte. Es ist ratsam, Kinder darauf hinzuweisen, Pflanzenteile nicht in den Mund zu nehmen. Bei Unfaellen oder dem Verdacht einer Unvertraeglichkeit ist der Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
40 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen vollsonnigen bis leicht halbschattigen Platz, damit sich die Herbstfaerbung optimal entwickeln kann.
Der Boden sollte tiefgruendig und kalkarm sein, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), da die Goldlaerche keine Staunaesse (Ansammlung von Wasser im Boden) vertraegt.
Pflanze den Baum im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Bedenke bei der Standortwahl die endgueltige Wuchshoehe von 40.0 m und halte ausreichend Abstand zu Gebaeuden.
Halte den Wurzelbereich besonders bei Jungbaeumen waehrend trockener Sommermonate feucht.
Ein Rueckschnitt ist nicht erforderlich, da der Baum von Natur aus eine harmonische Krone bildet.
Gute Partnerin: Die Rotbuche (Fagus sylvatica) — sie teilt aehnliche Standortanspruche und unterstreicht das waldartige Ambiente.
Die Goldlaerche (Pseudolarix amabilis) ist ein Vertreter der Familie der Kieferngewaechse (Pinaceae) und bildet innerhalb dieser eine eigene Gattung. Ihr natuerlicher Lebensraum liegt in den Gebirgswaeldern Ostasiens, doch sie gedeiht in den gemässigten Zonen Mitteleuropas hervorragend als Solitaerbaum. Morphologische Besonderheiten (die Gestalt betreffend) sind ihre Zapfen, deren Schuppen bei der Reife einzeln abfallen, sowie die sommergruene Lebensweise. Im Gegensatz zu den meisten anderen Nadelbaeumen wirft sie ihr Nadelkleid im Winter komplett ab.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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