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Pseudosasa japonica
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Auch bekannt als: Japanischer Pfeilbambus
An seinen auffallend breiten, glänzenden Blättern lässt sich der Japanische Pfeilbambus (Pseudosasa japonica) sofort erkennen, ebenso wie an seinen aufrechten Halmen, die eine Höhe von 7,0 m erreichen. Er dient im Garten vor allem als immergrüner, dichter Sichtschutz. Da er in unseren Breiten nicht heimisch ist, liegen keine Daten über die Nutzung durch spezialisierte Wildbienen oder Schmetterlinge vor. Für den Naturgarten ist er daher primär als Strukturelement und winterlicher Rückzugsort für Vögel interessant. Wenn du einen robusten Rahmen für dein Gartenreich suchst, ist dieser Bambus ein imposanter Kandidat, der jedoch eine klare Führung benötigt.
Immergrüner Gigant: 7 Meter hoher Sichtschutz und Rückzugsort für Vögel.
Für den Japanischen Pfeilbambus liegen nach aktuellen Bestäubungsdaten keine Hinweise auf eine Bedeutung für heimische Insekten vor. Da er ursprünglich aus Ostasien stammt, fehlen hiesigen Wildbienen und Schmetterlingen die evolutionären Anpassungen an diese Pflanze. Auch spezifische Daten zur Relevanz als Raupenfutterpflanze für heimische Falter sind nicht verzeichnet. Die Blütezeit erstreckt sich laut Datenbank von November bis Juni, was jedoch keinen messbaren Beitrag zur Versorgung spezialisierter Bestäuber leistet. Der ökologische Wert liegt primär in der Struktur: Die dichten, verholzten Bestände bieten Vögeln ganzjährig Schutz vor Witterung und Fressfeinden.
Die Pflanze wird in den Fachdaten als nicht kindersicher eingestuft. Zwar sind keine spezifischen Giftstoffe gelistet, doch die harten Halme und besonders die scharfen Blattränder bergen ein Verletzungsrisiko für spielende Kinder. Beim Rückschnitt solltest du Handschuhe tragen, um Schnittwunden an den Händen zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Nov – Jun
Wuchsform
Gras
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
7 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Japanische Pfeilbambus gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und stammt ursprünglich aus Japan und Korea. In seiner Heimat wächst er bevorzugt in feuchteren Wäldern, was seinen Bedarf an einer gleichmäßigen Wasserversorgung im Garten erklärt. Morphologisch zeichnet er sich durch seine verholzten Halme und die für Bambusarten ungewöhnlich großen Blattspreiten aus. Er bildet Ausläufer, also unterirdische Kriechsprosse (Rhizome), mit denen er sich stetig in der Fläche ausbreitet. Diese Wuchsstrategie macht ihn sehr durchsetzungsstark gegenüber benachbarter Vegetation.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.