Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Pterotricha schaefferi gehört zur Gruppe der Spinnentiere (Arachnida) und ist ein flinker Bewohner bodennaher Lebensräume. Du wirst diesem speziellen Gast in deinem Garten wahrscheinlich nicht begegnen, da sein bekanntes Vorkommen laut Datenlage auf die Insel Zypern beschränkt ist. Als typischer Vertreter der Spinnen ernährt sich die Art räuberisch von verschiedenen kleinen Gliedertieren (Insekten und andere Wirbellose), die sie am Boden erbeutet. Anstatt Netze für den Beutefang zu weben, durchstreift sie aktiv ihre Umgebung und nutzt ihre Geschwindigkeit, um Beute zu überwältigen. In ihrem natürlichen Lebensraum übernimmt sie die wichtige Aufgabe, die Bestände kleinerer Tiere zu regulieren und so das ökologische Gleichgewicht zu stützen. Wer die Vielfalt von nützlichen Bodenbewohnern fördern möchte, sollte im Garten auf zu viel Ordnung verzichten und wilde Ecken zulassen. Haufen aus Natursteinen oder liegendes Totholz bieten ideale Rückzugsorte für solche dämmerungsaktiven (während der Dämmerung aktiven) Jäger. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel stellt sicher, dass die Nahrungskette im Garten intakt bleibt. Durch das Belassen von organischem Material am Boden ermöglichst du vielen nützlichen Spinnenarten ein sicheres Überleben. Beobachtungen solcher Tiere sind am ehesten in den Abendstunden möglich, wenn sie ihre Verstecke verlassen.
Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich nicht aggressiv. Es handelt sich um ein nützliches Tier, das keine Gefahr für Gartenbesitzer oder Haustiere darstellt und eher die Flucht ergreift.
Pterotricha schaefferi ist eine Webspinne (Araneae) aus der Gattung Pterotricha. Ihr Verbreitungsgebiet liegt nach aktuellem Kenntnisstand des World Spider Catalog (WSC v26) ausschließlich auf Zypern. Die Art führt eine räuberische Lebensweise in Bodennähe und ist an die klimatischen Bedingungen des östlichen Mittelmeerraums angepasst. Weitere spezifische ökologische Daten zu dieser Art sind in den aktuellen Fachdatenbanken nicht hinterlegt.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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