Bild folgtKI-generierte IllustrationPulsatilla pratensis subsp. hungarica
An ihren tiefvioletten, glockenförmig geneigten Blüten lässt sich die Ungarische Wiesen-Kuhschelle sofort erkennen. Diese seltene Schönheit ist ein Juwel für jeden Trockengarten und zeigt, dass du dich aktiv für den Erhalt seltener regionaler Unterarten einsetzt. Da sie in der Natur auf sandige Magerrasen (nährstoffarme Grasflächen auf Sandboden) spezialisiert ist, bringt sie wertvolle Vielfalt in deine Gestaltung. Beachte bitte beim Pflanzen, dass sie für Haushalte mit kleinen Kindern nicht geeignet ist. Wenn du ihr den richtigen Platz gibst, dankt sie es dir mit einer unvergleichlichen Eleganz im zeitigen Frühjahr.
Samtige Rarität für Sonnenanbeter: Schütze eine der seltensten Pflanzen unserer Heimat.
Da für diese Unterart aktuell keine spezifischen Bestäuberdaten in der Datenbasis vorliegen, konzentriert sich ihr ökologischer Wert auf ihre Rolle als spezialisierter Bewohner von Magerstandorten. Als frühblühende krautige Pflanze bereichert sie das Nahrungsangebot in einem Zeitraum, in dem viele andere Arten noch ruhen. Die fedrigen Samenstände werden später im Jahr von verschiedenen Vögeln als Nistmaterial genutzt. Durch die Ansiedlung dieser seltenen Unterart trägst du direkt zur Sicherung der genetischen Vielfalt innerhalb der heimischen Flora bei. Sie fungiert als wichtiger Baustein in einem funktionierenden Sand-Ökosystem im Garten.
Die Ungarische Wiesen-Kuhschelle ist nicht kindersicher. Wie alle Hahnenfußgewächse enthält sie Stoffe, die bei Kontakt oder Verzehr zu Hautreizungen und Übelkeit führen können. Trage bei der Gartenarbeit vorsichtshalber Handschuhe und platziere die Pflanze außerhalb der Reichweite von Haustieren.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten, der mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhält.
Der Boden muss sehr durchlässig, sandig und kalkhaltig sein; Staunässe führt unweigerlich zum Absterben.
Setze die Pflanze am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 25 Zentimetern ein, damit sich die Rosetten gut ausbreiten können.
Eine Abdeckung der Bodenoberfläche mit einer dünnen Schicht Kies oder Sand unterstützt das trockene Kleinklima.
Verzichte auf Dünger, da die Art an extrem nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist.
Lasse die verblühten Triebe stehen, da die fedrigen Samenstände bis in den Sommer hinein attraktiv aussehen.
Gute Partnerin: Echtes Federgras (Stipa pennata) – es hat identische Standortansprüche und bietet einen zarten Kontrast zur dunklen Blüte.
Die Ungarische Wiesen-Kuhschelle (Pulsatilla pratensis subsp. hungarica) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). In der Region ist sie als heimisch eingestuft und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie lichte Kiefernwälder auf Sandböden. Als ausdauernde krautige Pflanze entwickelt sie eine tiefe Pfahlwurzel, um Trockenperioden zu überstehen. Auffällig ist die dichte, seidige Behaarung der gesamten Pflanze, die einen wirksamen Verdunstungsschutz an extrem sonnigen Standorten darstellt.
3 Videos zu Pulsatilla pratensis subsp. hungarica
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →