Bild folgtKI-generierte IllustrationPunica granatum
Auch bekannt als: Granatapfelbaum, Granatapfel
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren prachtvollen, scharlachroten Glockenblüten lässt sich der Granatapfel (Punica granatum) sofort erkennen. Der Strauch ist eine wunderbare Wahl für dich, wenn du eine strukturgebende Pflanze suchst, die auch mit zunehmender Trockenheit im Sommer sehr gut zurechtkommt. Da er im Juni blüht, schließt er eine wichtige Lücke im Blütenangebot, wenn viele andere Gehölze bereits verblüht sind. Die schweren Samen werden nach der Reife über kurze Distanzen oder durch Tiere verbreitet, was die natürliche Dynamik in deinem Garten fördert. Mit seiner beachtlichen Präsenz bietet er zudem wertvollen Sichtschutz und Rückzugsraum. Du schaffst damit einen robusten Lebenspunkt in sonnigen, warmen Gartenbereichen.
Feurige Blütenpracht im Juni: Der 3,98 m hohe Solitär für sonnige Trockengärten.
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Im Juni verwandelt sich der Granatapfel in eine wichtige Anlaufstelle für Bestäuber, die die leuchtenden Blüten aufsuchen. Da das Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) bei 21,9092 mg liegt, ist die Pflanze auf die Kurzdistanz-Ausbreitung oder die Mithilfe von Tieren angewiesen. Die dichte Verzweigung des verholzten Strauches bietet Vögeln und kleinen Säugetieren ganzjährig wertvolle Deckung und Nistmöglichkeiten. Mit seiner Blattfläche von 543,6 mm² trägt er effektiv zum Mikroklima bei, indem er an heißen Tagen Schatten spendet. Da keine spezifischen Insektendaten vorliegen, ist vor allem seine Rolle als robuster Strukturgeber in Zeiten des Klimawandels hervorzuheben.
Bitte beachte, dass der Granatapfel laut Datenbasis nicht als kindersicher eingestuft wird. Vor allem die Wurzelrinde und die Fruchtschale enthalten Stoffe, die bei versehentlichem Verzehr Unwohlsein auslösen können. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, ist daher ein aufmerksamer Umgang mit der Pflanze ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
3.979 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen, windgeschützten Platz, damit das Holz für den Winter gut ausreifen kann.
Der Boden sollte gut durchlässig sein; mische bei schweren Böden Sand unter, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit Frühling: Setze den Strauch idealerweise zwischen März und Mai, damit er vor dem ersten Frost sicher einwurzelt.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung von September bis November ist möglich, solange der Boden noch warm und offen ist.
Beachte die Endhöhe von 3,98 m und plane ausreichend Platz zu Gebäuden oder Nachbarpflanzen ein.
Ein leichter Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert einen kompakten Wuchs und die Vitalität.
Schütze junge Exemplare in strengen Wintern mit einer dicken Schicht aus Laub oder Reisig im Wurzelbereich.
Gute Partnerin: Die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) — sie teilt die Vorliebe für magere, sonnige Standorte und bietet einen schönen Kontrast.
Der Granatapfel gehört zur Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae) und ist eine der ältesten Kulturpflanzen. In unserer Region findet man ihn vor allem an xerothermen (trocken-warmen) Standorten, da er hervorragend an Hitze angepasst ist. Er wächst als verholzter Strauch oder kleiner Baum und erreicht eine charakteristische Wuchshöhe von 3,98 m. Auffällig sind seine breitblättrigen, ledrigen Blätter mit einer Fläche von 543,6 mm², die die Verdunstung minimieren. Er ist ein Spezialist für eher karge, mineralische Böden.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →