Bild folgtKI-generierte IllustrationPyracantha coccinea
Auch bekannt als: Mittelmeer-Feuerdorn
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Arten
interagieren
15
Interaktionen
dokumentiert
4
Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist der Mittelmeer-Feuerdorn durch seine dichten, weißen Blütendolden und die kräftigen Dornen an den verholzten Zweigen. Für deinen Naturgarten ist dieser Strauch ein Gewinn, da er als wichtige Raupenfutterpflanze für Falter wie den Nachtschwalbenschwanz (Ourapteryx sambucaria) oder die Pfeileule dient. Mit seinen im Herbst erscheinenden Früchten bietet er zudem eine wertvolle Nahrungsquelle in der kalten Jahreszeit. Du förderst damit gezielt die Artenvielfalt direkt vor deiner Terrassentür. Wenn du einen robusten Sichtschutz suchst, der gleichzeitig Leben in den Garten bringt, triffst du mit ihm die richtige Wahl.
Wehrhafter Beschützer und wichtige Raupennahrung auf genau 1,84 Meter Höhe.
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Während der Blütezeit im Mai und Juni lockt der Strauch zahlreiche Bestäuber an, die den Nektar der weißen Blüten nutzen. Er ist eine essenzielle Futterquelle für die Raupen des Rostspinners und der Achteule, die auf das Laub angewiesen sind. Auch die Pfeileule findet hier ideale Bedingungen für ihre Entwicklung. Nach der Blüte entwickeln sich Früchte, die als wichtige Winterreserve für Vögel dienen. Durch das dichte, dornige Geäst finden Singvögel zudem einen sicheren Rückzugsort vor Prädatoren (Fressfeinden). Die leichten Samen ermöglichen eine natürliche Ausbreitung über größere Distanzen.
Der Mittelmeer-Feuerdorn wird als nicht kindersicher eingestuft, da seine spitzen Dornen ein erhebliches Verletzungsrisiko beim Spielen darstellen. Die Beeren sind für den Menschen nicht zum Verzehr geeignet und können Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Achte besonders darauf, wenn kleine Kinder in deinem Garten unterwegs sind.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.843 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort für eine reiche Blüte.
Der Boden sollte durchlässig sein; vermeide unbedingt Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich).
Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Halte den Strauch durch Schnitt auf seiner charakteristischen Höhe von 1,84 m.
Trage beim Rückschnitt wegen der spitzen Dornen immer feste Gartenhandschuhe.
Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr unterstützt den Austrieb und die Fruchtbildung.
Die Vermehrung kann im Sommer durch halbverholzte Stecklinge erfolgen.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris) – sie ist ebenfalls dornig, heimisch und bietet Vögeln ergänzende Nahrung und Schutz.
Der Mittelmeer-Feuerdorn gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist ein typischer Vertreter der Gebüschformationen warmer Standorte. In der Region ist er als winterharter Zierstrauch weit verbreitet, der ursprünglich aus Südosteuropa stammt. Er wächst als verholzter, breitblättriger Strauch und zeichnet sich durch seine Sprossdornen aus, die umgewandelte Kurztriebe darstellen. Die Pflanze erreicht eine spezifische Wuchshöhe von 1,84 m und verbreitet ihre leichten Samen oft über weite Strecken durch den Wind oder Tiere.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →