Bild folgtKI-generierte IllustrationPyrausta falcatalis Guenée, 1854
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Der Klebsalbeizünsler ist ein kleiner Falter aus der Gruppe der Lepidoptera, also der Schmetterlinge. Als Insekt ist er ein spezialisierter Bewohner naturnaher Lebensräume. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bekannt sind, ernähren sich die Raupen dieser Art vermutlich von den Blättern bestimmter krautiger Pflanzen. Die erwachsenen Tiere nehmen als Falter meist Nektar auf, um ihren Energiebedarf zu decken. In deinem Garten kannst du diese seltene Art unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schont die empfindlichen Bestände. Zudem hilft das Belassen von Laubschichten und Totholz, um geeignete Rückzugsorte für Insekten zu schaffen. Da der Klebsalbeizünsler in Deutschland als stark gefährdet eingestuft ist, kommt jedem naturnahen Garten eine besondere Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität zu. Eine strukturreiche Umgebung mit heimischen Wildpflanzen bietet die besten Voraussetzungen für das Überleben dieser gefährdeten Art.
Daten zu den spezifischen Aktivitätsphasen liegen für diese Art nicht vor.
Der Klebsalbeizünsler ist ein harmloses Insekt, das weder sticht noch beißt. Da die Art in Deutschland als stark gefährdet gilt, steht sie unter besonderem Schutz. Es handelt sich um einen wertvollen Teil der heimischen Insektenwelt, der keinerlei schädliche Auswirkungen auf den Garten hat.
Der Klebsalbeizünsler Pyrausta falcatalis gehört zur Familie der Crambidae, den Zünslern. Innerhalb der Ordnung Lepidoptera ist er eine spezialisierte Art, die in Deutschland vorkommt. Aufgrund seines Status als stark gefährdete Art ist er ein seltener Gast in der heimischen Fauna. Die Lebensweise ist eng an spezifische ökologische Nischen gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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