Bild folgtKI-generierte IllustrationPyrochroa coccinea (Linnaeus, 1761)
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Sein leuchtend roter Körper macht den Scharlachroten Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea) zu einer unverwechselbaren Erscheinung in deinem Garten. Dieser Käfer ist ein wertvoller Nützling (für den Garten hilfreiches Tier), der besonders in der Nähe von altem Laubholz vorkommt. Die auffällige Farbe dient als Warnsignal gegenüber Fressfeinden, da das Tier für sie ungenießbar ist. Während die erwachsenen Käfer vor allem süße Säfte und gelegentlich Honigtau (zuckerhaltige Ausscheidungen von Blattläusen) aufnehmen, leben ihre Larven unter der Baumrinde. Dort ernähren sie sich räuberisch von anderen Insektenlarven und helfen so, die Bestände im Gleichgewicht zu halten. Du kannst dem Tier helfen, indem du Totholz von Laubbäumen wie der Gewöhnlichen Buche (Fagus sylvatica) oder der Berg-Ulme (Ulmus glabra) im Garten belässt. Die Larven benötigen mehrere Jahre für ihre Entwicklung im morschen Holz, verursachen dabei aber keine Schäden an gesunden Pflanzen. In naturnahen Gärten findet man die Käfer oft auf Pflanzen wie der Brennnessel (Urtica dioica) oder dem Lauchhederich (Alliaria petiolata). Ein wildes Eck mit liegen gelassenen Ästen ist der beste Beitrag zum Artenschutz. So förderst du die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür.
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Für den Menschen ist der Käfer völlig harmlos, da er keine Verteidigungsorgane wie Stacheln besitzt. Er ist ein wertvoller Nützling (für das Ökosystem hilfreiches Tier), der im Garten willkommen sein sollte. Die rote Warnfarbe signalisiert lediglich eine geschmackliche Ungenießbarkeit für Vögel.
Der Scharlachrote Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea) ist eine heimische Art aus der Familie der Feuerkäfer (Pyrochroidae). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Er bevorzugt lichte Laubwälder und Gärten mit Altbaumbestand. Die Larven leben als Flachlarven (stark an den Lebensraum unter Rinden angepasste Körperform) räuberisch in Totholz. Diese Art spielt eine wesentliche Rolle bei der natürlichen Regulation von holzbewohnenden Insekten.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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