Bild folgtKI-generierte IllustrationPytho kolwensis
Der Pytho kolwensis (Pytho kolwensis) faellt durch seinen fuer Rindenkaefer typischen, extrem abgeflachten Koerper auf. Dieses Insekt ist ein hochspezialisierter Bewohner von Totholz (abgestorbenes Holz) und ein seltener Gast in naturnahen Gaerten. In deiner Gruenanlage uebernimmt er eine wichtige Rolle im Stoffkreislaunf, indem er die Zersetzung von organischem Material unterstuetzt. Die Ernaehrung erfolgt allgemein durch den Verzehr von Kleinstlebewesen oder Pilzen in vermoderndem Holz. Er ist ein Nuetzling, der zur Bildung von wertvollem Humus (fruchtbare Erde) beitraegt. Als Gaertner kannst du diese Art schuetzen, indem du Staemme oder dicke Aeste in einer ruhigen Ecke ungestoert liegen laesst. Gesunde Pflanzen werden von ihm nicht angegriffen, da er zwingend auf bereits abgestorbenes Material angewiesen ist. Sein Vorkommen zeigt an, dass dein Garten ein wertvolles Refugium (Rueckzugsort) fuer bedrohte Arten darstellt. Durch den Verzicht auf chemische Holzschutzmittel ermoeglichst du ihm und seinen Larven das Ueberleben. Beobachte ihn am besten aus der Ferne, um seinen empfindlichen Lebensraum nicht zu stoeren.
Das Tier ist fuer den Menschen und deine Haustiere absolut unbedenklich und besitzt keine Wehr- oder Giftorgane. Wegen seiner extremen Seltenheit solltest du den Kaefer lediglich beobachten und ihn an seinem Fundort belassen.
Körper
Körperlänge
1.2623 cm
Gewicht
0.057383 g
Dieser Kaefer gehoert zur Familie der Pythidae innerhalb der Ordnung der Kaefer. Seine Verbreitung ist in Mitteleuropa auf wenige, meist urspruengliche Waldgebiete begrenzt. Die Lebensweise ist stark an spezifische Stadien der Holzverrottung gebunden. Er gilt als Reliktart, was bedeutet, dass er auf sehr alte, ungestoerte Naturstrukturen angewiesen ist.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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