Bild folgtKI-generierte IllustrationQuercus petraea × pubescens
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren breitblättrigen, oft fein behaarten Blättern lässt sich diese besondere Eiche sofort erkennen. Sie ist eine natürliche Kreuzung, die das Beste aus Trauben- und Flaumeiche vereint und als stattlicher Baum ein wahres Refugium für die Artenvielfalt darstellt. In ihrer Krone finden spezialisierte Insekten wie die Gemeine Eichengallwespe (Cynips quercusfolii) eine Heimat, während der Nachtfalter Nonne (Lymantria monacha) sie als Nahrungsquelle nutzt. Wenn du den nötigen Platz hast, pflanzt du hier ein Erbe für Generationen, das Tieren Schutz und Nahrung bietet. Schau doch mal genau hin, wer sich alles an der Rinde tummelt!
Ein Gigant für Generationen: 31 Meter Lebensraum für Fledermäuse und Falter.
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Dieser Baum ist ein ökologisches Schwergewicht. Nach aktuellen Bestäubungs- und Lebensraumdaten profitieren zahlreiche Arten: Die Gemeine Eichengallwespe (Cynips quercusfolii) nutzt die Blätter zur Eiablage, woraufhin sich die typischen roten Gallen bilden. Für die Raupen des Nachtfalters Nonne (Lymantria monacha) bietet das Laub eine wichtige Lebensgrundlage. Die schweren Eicheln werden von Tieren über kurze Distanzen verbreitet und dienen im Winter als wertvolle Nahrung. Sogar die Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) nutzt solche Eichenstrukturen gerne als Jagdrevier oder schützendes Tagesquartier.
Bitte beachte, dass diese Eiche als nicht kindersicher eingestuft wird. Die enthaltenen Gerbstoffe, besonders in den Eicheln, können bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Sollten Kinder Pflanzenteile verschluckt haben, kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte beim Gärtnern auf herabgefallene Früchte, wenn Haustiere im Garten sind.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
31.439 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtwert 6: Wähle einen hellen Platz im Halbschatten, dort fühlt sich der Baum am wohlsten.
Feuchte 4: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; vermeide dauerhafte Staunässe.
Nährstoffe 4: Ein normaler Gartenboden mit mittlerem Nährstoffgehalt (Mittelzehrer) reicht völlig aus.
Reaktion 5: Der Boden sollte idealerweise neutral bis schwach sauer beschaffen sein.
Pflanzzeit: Setze den Baum im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Bodenfrost herrscht.
Wuchshöhe: Plane unbedingt genug Platz ein, da der Baum eine stattliche Höhe von 31,44 m erreicht.
Bodenvorbereitung: Lockere die Erde tiefgründig auf, damit die Wurzeln gut in die Tiefe wachsen können.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei ausreichendem Platz nicht nötig; junge Bäume bei Trockenheit wässern.
Gute Partnerin: Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist eine ideale Nachbarin, da sie ähnliche Ansprüche teilt und gemeinsam einen wertvollen Waldrandcharakter bildet.
Diese Eiche (Quercus petraea × pubescens) gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae) und ist eine in Deutschland heimische Hybride. Ihr natürlicher Lebensraum liegt oft an Waldrändern oder in lichten Mischwäldern auf mäßig warmen Standorten. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren verholzten Wuchs und die charakteristische Blattform aus, wobei die Behaarung der Flaumeiche oft dezent erhalten bleibt. Als Tiefwurzler stabilisiert sie den Boden und ist perfekt an ein gemäßigtes Klima mit neutralen Bodenverhältnissen angepasst.
10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
10 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
17 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →