Bild folgtKI-generierte IllustrationQuercus pyrenaica
Auch bekannt als: Pyrenäen-Eiche, Pyrenäeneiche
An ihren tief gelappten, oft weich behaarten Blättern lässt sich die Pyrenäen-Eiche (Quercus pyrenaica) sofort erkennen. Dieser stattliche Baum ist eine Bereicherung für jeden großzügigen Naturgarten, da er mit seiner beachtlichen Höhe von 20,0 m wertvollen Lebensraum in der Vertikalen schafft. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, dienen Eichen generell als wichtiges Rückgrat für die Artenvielfalt im Garten. Die Pyrenäen-Eiche ist besonders an trockene Phasen angepasst und damit ein zukunftssicherer Schattenspender. Wenn du den Platz hast, setzt du mit ihr ein Zeichen für Beständigkeit. Du schenkst damit künftigen Generationen ein Stück lebendige Natur.
Ein stolzer Riese für Generationen: 20 Meter Natur pur im eigenen Garten.
Als großer Laubbaum mit einer Höhe von 20,0 m übernimmt die Pyrenäen-Eiche eine tragende Rolle im Gartenökosystem. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, ist vor allem ihre Funktion als Trittsteinbiotop (vernetzendes Element zwischen Lebensräumen) hervorzuheben. Mit einer Blattfläche von 3026,0 mm² bietet sie eine enorme Oberfläche für den Gasaustausch und die Kühlung des Mikroklimas. Das abfallende Laub ist ein wichtiger Lieferant für die Humusbildung (Entstehung fruchtbarer Erde durch Zersetzung). In ihren Zweigen finden Vögel geschützte Nistplätze in sicherer Höhe. Große Gehölze wie dieses sind unverzichtbare Ankerpunkte für die lokale Biodiversität.
Die Pyrenäen-Eiche wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Eichenarten enthalten Blätter und Eicheln Gerbstoffe (Tannine), die beim Verzehr zu Unwohlsein führen können. Achte daher besonders in Gärten mit kleinen Kindern darauf, dass keine Pflanzenteile verschluckt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
20 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze die Eiche bevorzugt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden frostfrei ist.
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit der Baum seine Krone optimal entwickeln kann.
Achte auf einen durchlässigen, eher sauren Boden; Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) verträgt die Art nicht.
Da der Baum eine Höhe von 20,0 m erreicht, plane ausreichend Abstand zu Gebäuden und Stromleitungen ein.
In den ersten zwei Standjahren solltest du bei Sommertrockenheit regelmäßig gießen, bis die Wurzeln tiefere Schichten erreichen.
Ein Rückschnitt ist bei diesem Baum in der Regel nicht notwendig, außer zur Entnahme von Totholz.
Da die Art als nicht kindersicher gilt, wähle den Standort mit Bedacht aus.
Gute Partnerin: Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa) – sie liebt ebenfalls saure, magere Böden und bildet unter dem lichten Schirm der Eiche einen schönen Teppich.
Die Pyrenäen-Eiche gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Südwesteuropa, wo sie vor allem in kollinen (das Hügelland betreffend) bis montanen (das Bergland betreffend) Regionen wächst. Sie bevorzugt silikatische Böden (kalkarme, saure Böden) und ist an trocken-warme Standorte angepasst. Typisch ist ihre Wuchsform als stattlicher, verholzter Baum mit einer Endhöhe von exakt 20,0 m. Die breitblättrigen Blätter besitzen eine durchschnittliche Fläche von 3026,0 mm² und sind oft filzig behaart, was den Baum vor übermäßiger Verdunstung schützt.
3 Videos zu Pyrenäen-Eiche
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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