Bild folgtKI-generierte IllustrationQuercus robur subsp. robur
Auch bekannt als: Quercus robur subsp. robur
Wer die Stiel-Eiche einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren tief gelappten Blättern und den charakteristischen Eicheln an langen Stielen ist sie unverwechselbar. In deinem Naturgarten fungiert sie als indigenes (schon lange heimisches) Gehölz, das über Jahrhunderte Stabilität bietet. Auch wenn unsere Daten heute keine spezifischen Insekten nennen, ist dieser Baum ein Gigant der Artenvielfalt. Er braucht Platz, doch wenn du ihn pflanzt, schaffst du ein wertvolles Erbe für kommende Generationen. Achte darauf, ihm den nötigen Freiraum zu geben, damit er seine Krone voll entfalten kann.
Ein Baum für Generationen: Heimisches Kraftpaket mit 45 Metern Endhöhe.
Als indigenes (einheimisches) Gehölz ist die Stiel-Eiche ein zentraler Pfeiler unseres Ökosystems. Sie fungiert als langlebiger Lebensraumgeber, der über Jahrhunderte hinweg Bestand hat. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, ist bekannt, dass ihre Eicheln im Herbst eine lebenswichtige Energiereserve für viele Waldbewohner darstellen. Durch ihren hohen Verholzungsgrad und die breitblättrige Krone schafft sie ein stabiles Mikroklima im Garten. Mit der Pflanzung dieses Baumes förderst du eine natürliche Waldgesellschaft direkt vor deiner Haustür.
Bitte beachte, dass die Stiel-Eiche nicht als kindersicher eingestuft wird. Die in den Blättern und unreifen Eicheln enthaltenen Gerbstoffe können bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Eine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten besteht aufgrund der typischen Blattform kaum, dennoch sollten Kinder beim Basteln mit Eicheln beaufsichtigt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
27.075 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen sonnigen Platz (Lichtwert 7), damit der Baum sich gesund entwickeln kann.
Boden: Ein frischer, also mäßig feuchter Boden (Feuchtewert 5) ist ideal für das Anwachsen.
Nährstoffe: Ein mittleres Nährstoffangebot im Boden (Wert 5) ist völlig ausreichend; Dünger ist meist unnötig.
pH-Wert: Der Boden sollte neutral bis schwach sauer sein (Reaktion 6).
Temperatur: Sie bevorzugt mäßig warme Standorte (Temperaturwert 5).
Pflanzzeit: Setze junge Bäume am besten im Herbst (September bis November) oder im Frühling (März bis Mai).
Raumplanung: Plane wegen der Endhöhe von 45,0 m unbedingt genug Abstand zu Gebäuden und Leitungen ein.
Gute Partnerin: Die Hainbuche (Carpinus betulus) — sie kommt in der Natur oft gemeinsam mit der Eiche vor und verträgt deren Schattenwurf gut.
Die Stiel-Eiche gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae) und ist als Baum in ganz Mitteleuropa indigen (ursprünglich heimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind frische Laubmischwälder und Auenstandorte. Ein markantes Merkmal ist der verholzte Stamm mit einer tiefen Furchenborke im Alter. Botanisch interessant ist die Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM, die dem Baum bei der Nährstoffaufnahme hilft. Mit einer Endhöhe von genau 45,0 m gehört sie zu den imposantesten Erscheinungen unserer Flora.
3 Videos zu Stiel-Eiche
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →