Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus aquatilis agg.
Artengruppe
56
Arten
interagieren
60
Interaktionen
dokumentiert
An seinen leuchtend weißen Blüten mit der gelben Mitte, die wie kleine Inseln auf der Wasseroberfläche treiben, lässt sich der Gewöhnliche Wasser-Hahnenfuß sofort erkennen. Er ist ein unverzichtbarer Bestandteil für jeden naturnahen Gartenteich, da er nicht nur Sauerstoff spendet, sondern auch wichtige Strukturen im Wasser schafft. Besonders Bestäuber wie die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) oder der Kleine Fuchs (Aglais urticae) nutzen die Blüten gerne als verlässliche Nahrungsquelle im Frühjahr und Sommer. Wenn du also Leben an und in deinem Wasserbecken beobachten möchtest, liegst du mit dieser Pflanze genau richtig. Mit einer Wuchshöhe von etwa 0,3 m bleibt er kompakt und überschaubar.
Weißer Blütenteppich für den Teich und wichtige Tankstelle für Wildbienen.
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Der Wasser-Hahnenfuß ist eine wichtige Tankstelle für spezialisierte Wildbienen und Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten besuchen ihn beispielsweise die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus). Auch die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum) findet hier wertvollen Nektar. Unter den Tagfaltern profitieren der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und der Kleine Fuchs (Aglais urticae) von den Blüten. Die schweren Samen (18,11 mg) werden über kurze Distanzen ausgebreitet oder durch Tiere verschleppt, was zur natürlichen Dynamik im Garten beiträgt.
Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält den Wirkstoff Protoanemonin, der bei Kontakt Hautreizungen hervorrufen kann. Bei Einnahme besteht Vergiftungsgefahr, weshalb die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft wird. Trage beim Hantieren im Teich am besten Handschuhe. Im Notfall kontaktiere den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.177 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort : Wähle einen vollsonnigen Platz am oder im Teich (Ellenberg Lichtwert 7).
Wassertiefe : Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 0,3 m; setze sie so, dass die Blätter die Oberfläche erreichen können.
Boden : Ein neutraler bis schwach saurer Grund ist ideal (Ellenberg Reaktionswert 6).
Pflanzzeit : Idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange das Wasser eisfrei ist.
Nährstoffe : Achte auf ein moderates Nährstoffangebot (Mittelzehrer); zu viel Dünger im Teich fördert Algen.
Vermehrung : Die Pflanze breitet sich über kurze Distanzen selbst aus (Diasporengewicht 18,11 mg).
Pflege : Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, es sei denn, der Bestand wird zu dicht.
Gute Partnerin : Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) ergänzt den Wasser-Hahnenfuß perfekt, da sie ähnliche Ansprüche an Feuchtigkeit und Licht stellt und die Uferzone ökologisch aufwertet.
Der Gewöhnliche Wasser-Hahnenfuß (Ranunculus aquatilis agg.) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er indigen (einheimisch) und besiedelt bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewässer, die neutral bis schwach sauer reagieren. Typisch für diese Artengruppe ist die Ausbildung unterschiedlicher Blattformen: Während die Unterwasserblätter fein zerteilt sind, zeigen sich die Schwimmblätter oft breitblättrig und flächig. Als Mittelzehrer (Ellenberg N 6) benötigt er ein moderates Nährstoffangebot, um seine charakteristischen weißen Blüten auszubilden.
3 Videos zu Gewöhnlicher Wasser-Hahnenfuß (Artengruppe)



55 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →