Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus flammula agg.
Artengruppe
An seinen schmalen, fast ungeteilten Blättern und den leuchtend gelben, glänzenden Schalenblüten lässt sich der Brennende Hahnenfuß (Ranunculus flammula) sofort erkennen. Er ist eine wertvolle Bereicherung für feuchte Gartenstellen, da er im Gegensatz zu wuchernden Verwandten deutlich zierlicher bleibt. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.29 m besetzt er Nischen an Teichrändern oder in Sumpfbeeten, die sonst oft kahl bleiben. Da er nährstoffarme Verhältnisse bevorzugt, hilft er dir, die Artenvielfalt auf mageren Standorten zu stabilisieren. Hol dir dieses kleine Leuchtsignal in deinen Garten, wenn du einen feuchten, aber sonnigen Platz hast.
Zierlicher Sonnenanbeter für nasse Füße und magere Sumpfbeete.
Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt in ihrer Spezialisierung auf feuchte, nährstoffarme Standorte. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) besetzt sie ökologische Nischen, in denen konkurrenzstarke Arten versagen. Die Ausbreitungsstrategie ist bemerkenswert: Die Samen sind mit 0.4535 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch Wind oder Wasser ermöglicht. Da die Art indigen ist, ist sie perfekt in das heimische Ökosystem integriert. In deinem Garten trägt sie zur Stabilisierung von Feuchtbiotopen bei und bietet eine natürliche Struktur in der Sumpfzone. Auch ohne vorliegende spezifische Bestäuberdaten ist sie als heimischer Spezialist ein unverzichtbarer Baustein für die lokale Flora.
Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält den Wirkstoff Protoanemonin, der bei Hautkontakt Reizungen und bei Einnahme Vergiftungen hervorruft. Trage bei der Gartenarbeit vorsichtshalber Handschuhe und halte Kinder sowie Haustiere fern. Im Notfall erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.285 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 7), damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entfaltet.
Boden: Der Untergrund muss dauerhaft feucht (Feuchtezahl 7) und eher nährstoffarm (Schwachzehrer) sein.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen idealerweise im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Wuchshöhe: Plane mit einer fixen Endhöhe von 0.29 m, ideal für den vorderen Bereich von Sumpfbeeten.
Bodenvorbereitung: Bei zu fetten Böden solltest du mit Sand magern, um den Bedürfnissen eines Schwachzehrers gerecht zu werden.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre 0.4535 mg leichten Samen selbstständig über Wind und Wasserströme.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, die Pflanze ist unkompliziert, solange der Boden nie ganz austrocknet.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) oder das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – beide lieben wie er nasse Füße und viel Sonne.
Der Brennende Hahnenfuß gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in Mitteleuropa eine einheimische, indigene Art. Sein natürlicher Lebensraum umfasst Feuchtwiesen, Gräben und Uferbereiche, die neutral bis schwach sauer reagieren. Er wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die nicht verholzt und durch ihre breitblättrige, aber dennoch lanzettliche Blattform auffällt. Eine botanische Besonderheit ist seine Anpassung an wechselnde Wasserstände in mäßig warmen Klimazonen.
3 Videos zu Brennender Hahnenfuß (Artengruppe)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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