Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus flammula subsp. flammula
Auch bekannt als: Ranunculus flammula subsp. flammula
Wer den Brennenden Hahnenfuß (Ranunculus flammula subsp. flammula) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Seine glänzenden, gelben Schalenblüten leuchten an Teichrändern förmlich hervor. Anders als viele seiner Verwandten besitzt er schmale, lanzettliche Blätter, die ihn unverwechselbar machen. Im Naturgarten ist er eine wertvolle Bereicherung für feuchte Zonen und Sumpfbeete, da er als einheimische Pflanze perfekt an unsere Wasserlandschaften angepasst ist. Wenn du eine feuchte Senke oder ein Ufer hast, das noch etwas Struktur braucht, ist er die ideale Wahl. Er siedelt sich dort an, wo es anderen Pflanzen oft zu nass ist, und stabilisiert so den Boden deiner Uferzone. Mit seiner Hilfe schaffst du einen lebendigen Übergang vom Wasser zum Land.
Leuchtend gelber Spezialist für nasse Füße am Gartenteich.
Als heimische Art übernimmt der Brennende Hahnenfuß (Ranunculus flammula subsp. flammula) wichtige Funktionen in der Uferökologie. Seine sehr leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von nur 0.4535 mg ermöglichen eine effektive Fernausbreitung durch Wind und Wasser, wodurch er neue Feuchtbiotope besiedeln kann. Die Pflanze ist eng in das Bodennetzwerk eingebunden, da sie eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ausbildet, was die Bodenstruktur an Gewässerrändern stärkt. Da er speziell an nasse Bedingungen angepasst ist, bietet er in einem Lebensraum Struktur, der für viele andere Pflanzenarten unzugänglich ist. Im Garten unterstützt du mit ihm die natürliche Vielfalt feuchter Standorte, die in der freien Landschaft immer seltener werden.
Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält Protoanemonin, was bei Kontakt zu Hautreizungen und bei Einnahme zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Sie ist daher nicht kindersicher. Im Falle einer Vergiftung oder bei starkem Hautkontakt kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.285 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort an der Wasserlinie oder in einer dauerfeuchten Sumpfzone.
Achte auf viel Licht, da die Pflanze sonnige Plätze bevorzugt.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange kein Frost herrscht.
Halte den Boden konstant nass; ein Austrocknen der Wurzeln muss unbedingt vermieden werden.
Da die Pflanze genau 0.29 m hoch wird, eignet sie sich hervorragend für den vorderen Bereich von Teichufern.
Die Vermehrung erfolgt oft von selbst über die sehr leichten Samen, die durch Wind oder Wasser verbreitet werden.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber im Spätherbst zur Ordnung beitragen.
Gute Partnerin: Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – es hat die gleichen Standortansprüche und bietet einen schönen farblichen Kontrast am Teichrand.
Der Brennende Hahnenfuß (Ranunculus flammula subsp. flammula) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist in Deutschland indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise nasse Standorte wie Flachufer, Gräben und Sumpfwiesen. Typisch für diese krautige Pflanze ist der nicht verholzte Wuchs und die breitblättrigen, aber dennoch schmal wirkenden Blätter. Eine Besonderheit ist seine Lebensweise in einer Arbuskulären Mykorrhiza (AM), einer Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen, die den Nährstoffaustausch verbessert. Die Pflanze erreicht eine konstante Wuchshöhe von 0.29 m.
3 Videos zu Brennender Hahnenfuß
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →