Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus gramineus
Auch bekannt als: Grasblättriger Hahnenfuß
13
Arten
interagieren
27
Interaktionen
dokumentiert
An seinen schmalen, blaugruenen Blaettern, die tatsaechlich an Gras erinnern, laesst sich der Grasblättrige Hahnenfuß sofort erkennen. Im Mai ergaenzen leuchtend gelbe Schalenblueten das ungewoehnliche Erscheinungsbild dieser krautigen Pflanze. Mit einer Wuchshoehe von nur 0,12 m ist er ideal fuer sonnige Steingaerten oder Trockenmauern geeignet. Er bereichert deinen Garten vor allem an warmen Standorten, an denen andere Arten oft aufgeben. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die wenig Pflege braucht und trotzdem einen oekologischen Beitrag an trockenen Stellen leistet, ist er die richtige Wahl fuer dich. Schau doch mal, ob du noch ein sonniges, mageres Plaetzchen frei hast.
Sonnengelber Akzent fuer den Steingarten: Robust, trockenheitsliebend und kompakt.
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Der Grasblättrige Hahnenfuß blueht im Mai und stellt in dieser Zeit Nektar und Pollen an warmen Standorten zur Verfuegung. Aufgrund seiner Herkunft aus Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) ist er ein wichtiger Bestandteil spezialisierter Lebensraeume. Die Ausbreitung der Art wird durch das leichte Diasporengewicht (Samengewicht) von 1,1525 mg gefoerdert, was eine Fernausbreitung durch den Wind in deinem Garten ermoeglicht. Da die Pflanze nicht verholzt, bleibt sie als krautiges Element bodennah und beschattet mit ihren Rosetten den Boden. Dies traegt zur Kleinklimaverbesserung in sonnigen Beeten bei, waehrend die Blueten als Anziehungspunkt in der Fruehsommerzeit dienen.
Der Grasblättrige Hahnenfuß ist in allen Pflanzenteilen giftig und enthaelt den Wirkstoff Protoanemonin. Der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann Hautreizungen verursachen, und bei Verzehr drohen Vergiftungen. Die Pflanze ist daher nicht kindersicher. Im Notfall kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.123 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze viel Licht benoetigt.
Der Boden sollte mager und sehr gut durchlaessig sein; Staunaesse musst du unbedingt vermeiden.
Pflanze ihn am besten im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Halte einen Pflanzabstand von etwa 15 cm ein, damit sich die kleinen Rosetten gut entwickeln.
Die Wuchshoehe von GENAU 0,12 m macht ihn zum idealen Bewohner fuer den Vordergrund im Beet.
Da die Samen mit 1,1525 mg sehr leicht sind, verbreiten sie sich durch den Wind; lass die Fruchtstaende fuer eine natuerliche Ausbreitung gerne stehen.
Ein Rueckschnitt ist nach der Bluete im Mai nicht zwingend erforderlich.
Gute Partnerin: Die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie teilt die Vorliebe fuer trockene, kalkreiche Standorte und bildet einen schoenen Kontrast.
Der Grasblättrige Hahnenfuß (Ranunculus gramineus) gehoert zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sein natuerlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo er als krautige Pflanze ohne Verholzung waechst. Besonders auffällig sind die breitblättrigen, aber dennoch grasartigen Laubblaetter, die eine Blattflaeche von durchschnittlich 161,96 mm² aufweisen. Er ist ein typischer Vertreter der Flora trockener Kalkstandorte in Europa und zeigt eine hohe Anpassung an sonnige, wasserarme Bedingungen.
3 Videos zu Grasblättriger Hahnenfuß



13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →