Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus opimus
Auch bekannt als: Ranunculus opimus
Mit seinen auffallend großen, glänzend goldgelben Schalenblüten und dem kräftigen Wuchs fällt der Stattliche Gold-Hahnenfuß (Ranunculus opimus) sofort auf. Er ist eine echte Rarität für deinen Garten, da er auf der Roten Liste Deutschlands als gefährdet (Kategorie 3) geführt wird. In einem Naturgarten leistet er einen wesentlichen Beitrag zum Artenschutz, indem er die biologische Vielfalt dieser seltenen, indigenen (einheimischen) Art stützt. Da er zu den Hahnenfußgewächsen gehört, bietet er Pollen und Nektar für verschiedene Insekten an, auch wenn für diese spezielle Art noch keine detaillierten Bestäubungsdaten zu einzelnen Wildbienen vorliegen. Wenn du eine Schwäche für seltene heimische Schönheiten hast, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Gefährdete Kostbarkeit: Schütze mit dieser seltenen Schönheit unsere Artenvielfalt.
Da der Stattliche Gold-Hahnenfuß mit dem Status 'Gefährdet' (Rote Liste 3) gelistet ist, hat seine Erhaltung im Garten einen hohen Stellenwert für die regionale Biodiversität. Er fungiert als wichtige Pollen- und Nektarquelle in einem Zeitraum, in dem viele Wiesenarten bereits verblüht sind. Die Pflanze ist Teil des heimischen Ökosystems und unterstützt durch die arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose mit Pilzen) die Stabilität des Bodenlebens. Da er indigen ist, ist er optimal in die hiesigen Nahrungsketten eingebunden. Auch wenn spezifische Bestäuberanalysen in der Datenbank fehlen, ist bekannt, dass Hahnenfuß-Arten generell von zahlreichen Schwebfliegen und Käfern besucht werden. Mit der Ansiedlung schützt du aktiv ein Stück bedrohtes Naturerbe.
Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält den Wirkstoff Protoanemonin, der bei Kontakt zu Hautreizungen und bei Einnahme zu Vergiftungen führen kann. Sie ist daher nicht als kindersicher eingestuft. Bei versehentlichem Verzehr oder schweren Hautreaktionen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Pflanzzeit: Setze die Pflanze am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten oder in der Sonne, der nicht zu stark austrocknet.
Boden: Die Erde sollte humos und gleichmäßig feucht sein, aber Staunässe (stehendes Wasser) vermeiden.
Bodenvorbereitung: Lockere den Boden gut auf; bei sehr schweren Böden hilft eine Beigabe von Sand als Drainage (Wasserabfluss).
Mykorrhiza: Da die Pflanze mit nützlichen Bodenpilzen zusammenarbeitet, solltest du auf chemisch-synthetische Dünger verzichten.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; lass die Samenstände stehen, wenn du eine Selbstaussaat wünscht.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich an zusagenden Standorten moderat über Samen.
Gute Partnerin: Die Trollblume (Trollius europaeus) – sie bevorzugt ähnliche, feuchte Standorte und ergänzt das Gelb des Hahnenfußes prachtvoll.
Der Stattliche Gold-Hahnenfuß gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist eine in Deutschland heimische Art. Er wird als indigen eingestuft, was bedeutet, dass er ohne menschliches Zutun in unserer Region vorkommt. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist feuchtere Gebirgs- und Magerwiesen, wobei er oft eine Symbiose mit Bodenpilzen eingeht, die als arbuskuläre Mykorrhiza (AM) bezeichnet wird. Morphologisch unterscheidet er sich von häufigeren Verwandten durch seine namensgebende stattliche Gestalt und die spezifische Form der Grundblätter. Als ausdauernde krautige Pflanze ist er perfekt an unser Klima angepasst.
3 Videos zu Stattlicher Gold-Hahnenfuß
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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