Bild folgtKI-generierte IllustrationRapistrum rugosum
Auch bekannt als: Rapistrum rugosum subsp. rugosum
4
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
An seinen charakteristischen, zweiteiligen Schötchen (Früchte der Kreuzblütler), deren oberer Teil kugelig runzlig gewölbt ist, lässt sich der Runzlige Windsbock sofort erkennen. Er ist eine wertvolle Ergänzung für den Naturgarten, da er als Spätblüher bis in den Oktober hinein eine verlässliche Nektarquelle bietet. Besonders die Ackerhummel (Bombus pascuorum) und der Distelfalter (Vanessa cardui) profitieren von diesem späten Angebot. Mit einer Wuchshöhe von nur 23 Zentimetern passt er wunderbar in sonnige Beetecken oder an Wegränder. Wenn du ihm ein Plätzchen gönnst, tust du aktiv etwas für die herbstliche Insektenwelt.
Gelbe Blütenpracht für Ackerhummel und Distelfalter bis tief in den Oktober.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Runzlige Windsbock eine wichtige Anlaufstelle für die Honigbiene (Apis mellifera) und die Ackerhummel (Bombus pascuorum). Die gelben Blüten ziehen zudem Wanderfalter wie den Distelfalter (Vanessa cardui) an, die hier auf ihrem Zug im Spätsommer wichtige Energie tanken. Da die Blütezeit von Juni bis Oktober reicht, überbrückt die Pflanze die oft nahrungsarme Zeit nach der Hauptblüte vieler anderer Arten. Die leichten Samen dienen im Winter zudem als Nahrung für samenfressende Vögel. Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) integriert er sich stabil in die heimische Begleitflora.
Der Runzlige Windsbock ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute schwere Giftigkeit bekannt ist, sollten Gartenbesitzer mit kleinen Kindern achtsam sein. Wie viele Kreuzblütler enthält die Pflanze Senföle, die bei übermäßigem Verzehr die Schleimhäute reizen können.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.233 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht.
Boden: Er gedeiht am besten auf normalem Gartenboden, der kalkhaltig oder basisch (pH-Wert über 7) sein sollte.
Feuchtigkeit: Ein frischer, mäßig feuchter Standort ist ideal, wobei er als Mittelzehrer auch mit durchschnittlichem Nährstoffangebot gut zurechtkommt.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchs: Beachte die geringe Wuchshöhe von genau 0,23 m bei der Planung im Beetvordergrund.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht notwendig; lass die Samenstände für die Selbstaussaat und als Vogelfutter über den Winter stehen.
Partner: Eine gute Nachbarin ist die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, kalkreiche Standorte und ergänzt das ökologische Angebot.
Der Runzlige Windsbock (Rapistrum rugosum) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und wird in unserer Region als Neophyt (Pflanzenart, die nach 1492 eingeführt wurde) eingestuft. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Rohbodenflächen) und Wegränder auf basenreichen Böden. Die krautige Pflanze ist nicht verholzt und zeichnet sich durch breitblättriges Laub sowie eine für Kreuzblütler typische vierzählige Blütenform aus. Mit einem geringen Diasporengewicht (Samengewicht) von etwa 1,6 Milligramm nutzt er den Wind für eine effektive Fernausbreitung.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →