Bild folgtKI-generierte IllustrationReseda lutea subsp. lutea
Auch bekannt als: Reseda lutea subsp. lutea
Du erkennst die Gelbe Resede an ihren aufrechten, meist verzweigten Stängeln und den dichten, gelblich-grünen Blütentrauben, die wie kleine Kerzen wirken. Mit einer Wuchshöhe von 0.39 m fügt sie sich perfekt in sonnige Beete ein, ohne andere Pflanzen zu bedrängen. Da sie bei uns indigen (einheimisch) ist, stellt sie eine wertvolle Bereicherung für die heimische Flora dar und fördert die Stabilität deines Garten-Ökosystems. Besonders in naturnahen Gärten schätzt man ihre Genügsamkeit auf trockenen Böden. Du machst hier alles richtig, wenn du diesem Archäophyten (eine Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde) einen dauerhaften Platz schenkst.
Robuste Wildschönheit: Mit 0.39 m Höhe der ideale Partner für sonnige Magerbeete.
Als indigene Art ist die Gelbe Resede ein wichtiger Baustein für die regionale Biodiversität. Ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0.7249 mg sehr leicht, was die Fernausbreitung durch Wind begünstigt und so die Vernetzung verschiedener Lebensräume unterstützt. Mit einer Blattfläche von 966.84 mm² bietet die Pflanze Mikrohabitate für verschiedene Kleinstlebewesen. Da sie nicht verholzt, zersetzen sich ihre Reste im Kreislauf des Gartens schnell zu wertvollem Humus. Ihre Präsenz im Garten fördert die Ansiedlung spezialisierter Insekten, die auf heimische Resedagewächse angewiesen sind.
Bitte beachte, dass die Gelbe Resede als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein bewusster Umgang ist daher wichtig, besonders wenn kleine Kinder im Garten spielen. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme erhältst du professionelle Hilfe beim Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.392 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Resede viel Licht benötigt, um kräftige Blüten auszubilden.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit ist im Frühling (März-Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Halte bei der Pflanzung die Endhöhe von 0.39 m im Blick, um den passenden Platz im Beetvordergrund zu finden.
Gießen ist nur bei extremer Trockenheit nötig, da die Art sehr robust gegenüber Wassermangel ist.
Lass die verblühten Stände im Herbst stehen; die leichten Samen (0.7249 mg) verbreiten sich durch den Wind von selbst.
Ein Rückschnitt erfolgt am besten erst im späten Frühjahr vor dem Neuaustrieb.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, eher trockene Standorte und ergänzt das Gelb der Resede hervorragend.
Die Gelbe Resede (Reseda lutea subsp. lutea) gehört zur Familie der Resedagewächse (Resedaceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz besiedelt sie bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie Ruderalstandorte (vom Menschen geprägte Rohbodenflächen). Als krautige, nicht verholzte Pflanze ist sie gut an wechselhafte Bedingungen angepasst. Die breitblättrigen Rosetten bilden die Basis für die markanten Blütenstände, während die leichten Samen eine weite Verbreitung im Gelände ermöglichen.
3 Videos zu Gelbe Resede
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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