Bild folgtKI-generierte IllustrationRhinanthus glacialis subsp. gracilis
An seinen gelben Lippenblüten und den gezähnten Blättern lässt sich der Schmalblättrige Grannen-Klappertopf (Rhinanthus glacialis subsp. gracilis) sofort erkennen. In deinem Garten ist dieser Vertreter der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) ein faszinierender Spezialist, der mit einer Wuchshöhe von exakt 0,27 m sehr kompakt bleibt. Er ist besonders für Gärtner in kühleren oder höher gelegenen Regionen wertvoll, da er kalte, alpine Bedingungen liebt. Da seine Samen mit 3,43 mg extrem leicht sind, nutzt er den Wind geschickt zur Ausbreitung auf deiner Wiese. Wenn du einen sonnigen Platz mit frischem Boden hast, kannst du mit dieser Art ein echtes Stück alpiner Natur bei dir beheimaten. Probiere es einfach mal aus, wenn du die Vielfalt in deinem Rasen fördern möchtest.
Kompakter Gipfelstürmer: 0,27 m pure Alpen-Natur für deinen sonnigen Garten.
In der Gartenökologie übernimmt dieser Klappertopf eine wichtige Funktion auf frischen, sonnigen Flächen. Durch sein geringes Diasporengewicht (Samengewicht) von 3,43 mg ermöglicht er eine effektive Fernausbreitung durch den Wind, was die genetische Vielfalt in der Umgebung stärkt. Als Pflanze für kühle Lagen (Temperaturzeiger 2) ist er ein wichtiger Bestandteil spezialisierter Lebensgemeinschaften in höheren Lagen oder im Alpenvorraum. Er stabilisiert Pflanzengesellschaften auf neutralen Böden, ohne diese zu dominieren. Da er ein Mittelzehrer ist, hilft er dabei, das Nährstoffgleichgewicht im Boden auf einem moderaten Niveau zu halten.
Bitte beachte, dass der Schmalblättrige Grannen-Klappertopf als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Alpine
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.268 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), damit die Pflanze optimal gedeiht.
Boden: Ein normaler Gartenboden für Mittelzehrer ist ideal; vermeide Überdüngung.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), Staunässe sollte jedoch nicht entstehen.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen am besten im Frühjahr (April bis Mai) oder im Herbst in die Erde.
Wuchs: Mit einer festen Wuchshöhe von 0,27 m benötigt die Pflanze keine Stützen und passt gut in den Vordergrund.
Pflege: Da die Art nicht verholzt, ist kein klassischer Rückschnitt nötig; lasse sie zur Samenausreife stehen.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch ihre 3,43 mg leichten Samen selbst für eine Windausbreitung im Garten.
Gute Partnerin: Das Mittlere Zittergras (Briza media) – es bevorzugt ebenfalls sonnige, frische Standorte und bildet einen schönen strukturellen Kontrast.
Der Schmalblättrige Grannen-Klappertopf gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) und ist in Deutschland heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind kühle, oft alpine Standorte (Temperaturzeiger 2), wobei er neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse bevorzugt. Die Pflanze wächst rein krautig, ist also nicht verholzt, und besitzt breitblättriges Laub bei einer festen Höhe von 0,27 m. Er besiedelt bevorzugt Standorte, die als Mittelzehrer-Flächen (Böden mit mittlerem Nährstoffgehalt) gelten. Eine Besonderheit ist seine Mykorrhiza-Verbindung (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza).
1 Video zu Rhinanthus glacialis subsp. gracilis
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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