Bild folgtKI-generierte IllustrationRibes spicatum
Auch bekannt als: Ähren-Ribisel
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dokumentiert
Typisch fuer die Ährige Johannisbeere (Ribes spicatum) sind ihre auffällig aufrecht stehenden Blütenstände, die im Gegensatz zu den hängenden Trauben der Garten-Johannisbeere nach oben ragen. Als seltener heimischer Wildstrauch ist sie ein wertvoller Baustein für deinen Naturgarten, da sie ökologische Nischen in schattigen Bereichen besetzt. Besonders Vögel wie das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) oder der Pirol (Oriolus oriolus) profitieren von den Früchten und dem Schutz des dichten Gehölzes. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück ursprüngliche Auwald-Natur direkt an den Gartenzaun. Du machst hier alles richtig, wenn du einen Beitrag zum Erhalt einer selten gewordenen heimischen Art leisten möchtest.
Seltener Wildobst-Schatz: Ein Paradies für Pirol und Rotkehlchen im Schatten.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist dieser Strauch eine wertvolle Futterpflanze für die heimische Vogelwelt. Die Beeren werden gezielt von der Wacholderdrossel (Turdus pilaris) und dem Pirol (Oriolus oriolus) gesucht. Auch der Kleiber (Sitta europaea), die Tannenmeise (Periparus ater) und das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) nutzen die Pflanze intensiv zur Nahrungssuche oder als geschützten Rückzugsort. Da die Ährige Johannisbeere in der freien Landschaft seltener geworden ist, bietet dein Garten einen wichtigen Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für diese Arten.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.26 m
Standort: Wähle einen schattigen Platz, da die Pflanze natürlicherweise im Unterholz vorkommt.
Boden: Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) benötigt sie einen fetten, nährstoffreichen Boden.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; Trockenheit verträgt der Flachwurzler schlecht.
Pflanzzeit: Die beste Zeit ist von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden frostfrei ist.
Düngung: Eine jährliche Gabe von Kompost im Frühjahr kommt ihrem hohen Nährstoffbedarf entgegen.
Schnitt: Entferne regelmäßig die ältesten Triebe bodennah, um die Vitalität zu fördern.
Vermehrung: Dies gelingt unkompliziert über Steckhölzer im Spätwinter.
Kombinationsempfehlung: Eine ideale Partnerin ist der Wald-Geißbart (Aruncus dioicus). Beide teilen die Vorliebe für schattige, feuchte und nährstoffreiche Standorte und bilden zusammen ein stabiles ökologisches Gefüge im Gartenraum.
Die Ährige Johannisbeere (Ribes spicatum) gehört zur Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Sie ist in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch), wird jedoch in der Roten Liste geführt, da ihre natürlichen Bestände in Auwäldern und feuchten Gebüschen seltener werden. Morphologisch besticht sie durch ihre drei- bis fünfgelappten Blätter und die namensgebenden, ährenartigen Blütenstände. Als sommergrüner Strauch erreicht sie moderate Höhen und fügt sich perfekt in die mittlere Schicht eines Gartens ein.
3 Videos zu Ährige Johannisbeere



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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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