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Rodgersia aesculifolia
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Auch bekannt als: Rodgersia aesculifolia
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
3
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Kastanienblättrige Schaublatt (Rodgersia aesculifolia) durch seine gewaltigen, handförmig geteilten Blätter auf, die der Rosskastanie verblüffend ähnlich sehen. In deinem Garten übernimmt diese Staude eine wichtige Rolle als Bodendecker im Schatten, da sie unter ihrem dichten Blätterdach ein kühles Mikroklima (lokal begrenztes Klima) bewahrt. Davon profitiert besonders die Erdkröte (Bufo bufo), die hier Schutz vor sommerlicher Hitze findet. Auch Laufkäfer (Carabidae) schätzen die feuchten Rückzugsorte zwischen den kräftigen Stielen. Wenn du einen feuchten Platz im Garten hast, kannst du mit dieser Pflanze eine beeindruckende Struktur schaffen, die über Jahre hinweg an Schönheit gewinnt. Du wirst staunen, wie sehr diese Blattriesin die Ruhe in deinem Garten betont.
Imposante Schattenkönigin mit markantem Blattschmuck für feuchte Gartenwinkel.
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Das Kastanienblättrige Schaublatt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bodenökologie in schattigen Gartenbereichen. Durch die intensive Beschattung des Bodens wird die Verdunstung reduziert, was die Aktivität von Bodenlebewesen wie Regenwürmern (Lumbricidae) fördert. Diese lockern den Boden auf und verbessern die Humusbildung. In den dichten Blattquirlen finden zudem verschiedene Spinnenarten Versteckmöglichkeiten, die als natürliche Gegenspieler von Schädlingen fungieren. Die von Mai bis Juni erscheinenden Blütenrispen bieten ein Pollenangebot für spezialisierte Schwebfliegen. Da die Pflanze sehr standorttreu und langlebig ist, bietet sie über Jahrzehnte hinweg eine verlässliche Struktur in naturnahen Gartensystemen.
Bitte beachte, dass das Kastanienblättrige Schaublatt laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Da der Verzehr von Pflanzenteilen zu Unwohlsein führen kann, sollte sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Das Kastanienblättrige Schaublatt gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und stammt ursprünglich aus den Gebirgswäldern Ostasiens. In unseren Breitengraden ist es eine bewährte Staude für feuchte Gehölzränder und Bachläufe. Auffällig ist das kräftige Rhizom (ein waagerecht unterirdisch wachsender Spross), das als Nährstoffspeicher dient und der Pflanze ihre Langlebigkeit verleiht. Die Blüten erscheinen von Mai bis Juni in großen, cremeweißen Rispen, die bis zu einem Meter in die Höhe ragen können. Die Blätter sind meist siebenfach geteilt und weisen eine tief eingeprägte Nervatur auf, was ihnen eine hohe plastische Wirkung verleiht.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.