Bild folgtKI-generierte IllustrationGagea fragifera
Auch bekannt als: Röhriger Gelbstern
An seinen leuchtend gelben, sternförmigen Blüten und den markanten, hohl-röhrigen Grundblättern lässt sich der Röhrige Goldstern (Gagea fragifera) sofort erkennen. Diese kleine Zwiebelpflanze ist eine echte Rarität für deinen Garten, da sie auf der Roten Liste als extrem selten geführt wird. Als einheimischer Frühblüher leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt in naturnahen Gärten. Da er ursprünglich aus Bergregionen stammt, bringt er alpines Flair in deine Beete und unterstützt die lokale Flora. Wenn du diesem seltenen Gast einen Platz schenkst, hilfst du aktiv dabei, eine bedrohte Pflanzenart vor dem Verschwinden zu bewahren.
Rarität für Kenner: Schütze den extrem seltenen Röhrigen Goldstern im Garten.
Der Röhrige Goldstern ist eine ökologisch wertvolle Pflanze, die auf der Roten Liste mit dem Status R (extrem selten) bewertet wird. Er lebt in einer engen Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, einer sogenannten AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhiza), die ihm hilft, Nährstoffe effizienter aufzunehmen. Als einheimischer Frühblüher stellt er eine wichtige Ressource für die ersten Insekten im Jahr dar, die nach dem Winter erwachen. Da er speziell an alpine und subalpine Bedingungen angepasst ist, stärkt er die Biodiversität (Artenvielfalt) in diesen sensiblen Ökosystemen. Jede Pflanzung im Garten trägt dazu bei, das Aussterberisiko dieser seltenen Zwiebelpflanze zu verringern.
Der Röhrige Goldstern ist nicht kindersicher und sollte daher mit Bedacht im Garten platziert werden. Alle Pflanzenteile sind für den Verzehr ungeeignet und können bei Kindern oder Haustieren Unverträglichkeiten auslösen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wähle einen Standort, der im Frühjahr viel Licht bietet, im Sommer aber eher kühl liegt.
Die ideale Pflanzzeit für die Zwiebeln ist der Herbst von September bis November.
Achte auf einen humosen, ausreichend feuchten Boden, der jedoch keine Staunässe (stehendes Wasser) bildet.
Da die Art nicht kindersicher ist, sollte sie an Stellen gepflanzt werden, die für kleine Kinder schwer zugänglich sind.
Lasse das Laub nach der Blüte im Juni unbedingt vollständig vergilben (gelb werden), damit die Zwiebel Nährstoffe speichern kann.
Vermehrung erfolgt am besten durch die natürliche Bildung von Nebenzwiebeln.
Greife nicht mit der Hacke in den Boden ein, um die empfindlichen Zwiebeln nicht zu verletzen.
Gute Partnerin: Die Weiße Pestwurz (Petasites albus) – sie teilt die Vorliebe für kühle, feuchte Standorte und ergänzt das frühe Blütenbild.
Der Röhrige Goldstern (Gagea fragifera) gehört zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er besiedelt natürlicherweise alpine Rasen und feuchte Bergwiesen, was ihn als indigenen (einheimischen) Gebirgsbewohner auszeichnet. Morphologisch (äußerlich) unterscheidet er sich von anderen Goldsternen durch seine röhrenförmigen, im Querschnitt kreisrunden Blätter. Als Geophyt (Pflanze, die den Winter als Zwiebel im Boden überdauert) ist er perfekt an kurze Vegetationsperioden in höheren Lagen angepasst.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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