Bild folgtKI-generierte IllustrationRopalopus ungaricus
Auch bekannt als: Ahornbock
heimisch Deutschland
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Der Metallfarbene Rindenbock (Ropalopus ungaricus) besticht durch seine laengliche Gestalt und die metallisch schimmernden Deckfluegel (Elytren). Dieser heimische Kaefer nutzt Deinen Garten vor allem als Lebensraum, wenn dort altes Holz vorhanden ist. Als wichtiger Destruent (Zersetzer) spielt er eine wesentliche Rolle im Naehrstoffkreislauf Deines Gartens. Die Larven leben ueber mehrere Jahre hinweg verborgen im Holz und bereiten dieses durch ihre Frasstaetigkeit fuer Pilze und Mikroorganismen auf. Das erwachsene Tier (Imago) ernaehrt sich allgemein von Pflanzensaeften oder Pollen, ohne dabei an bestimmte Arten gebunden zu sein. Du wirst diesen scheuen Bewohner meist nur an warmen Tagen auf sonnenbeschienenem Totholz entdecken. Um den Kaefer zu foerdern, solltest Du groessere Aststuecke oder Baumstuempfe als wertvolles Substrat (Entwicklungsgrundlage) liegen lassen. Ein naturnah gestalteter Garten mit vielen Strukturen bietet ihm den Schutz, den er fuer seinen langen Entwicklungszyklus benoetigt. Sein Vorkommen ist ein Zeichen fuer ein intaktes oekologisches System in Deiner direkten Umgebung. Durch das Belassen von Holzresten unterstuetzt Du aktiv den Erhalt dieser spezialisierten Insektenart.
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Dieser Kaefer ist fuer den Menschen absolut harmlos, da er weder sticht noch beisst. Er stellt keine Gefahr fuer gesunde Gartenpflanzen oder Gebaeude dar, da er ausschliesslich geschwaechtes oder bereits abgestorbenes Holz besiedelt. Als Nuetzling traegt er massgeblich zur Bildung von neuem Humus bei.
Der Metallfarbene Rindenbock gehoert zur Ordnung der Kaefer (Coleoptera) und innerhalb dieser zur Familie der Bockkaefer (Cerambycidae). Die Art erreicht eine Koerperlaenge von etwa 10 bis 25 Millimetern. Er ist in Mitteleuropa heimisch, kommt jedoch aufgrund seiner speziellen Ansprueche an Altholzbestaende eher lokal vor. Seine Lebensweise ist eng an Laubholz gebunden, in dessen Rinden- und Holzschichten die mehrjaehrige Larvalentwicklung stattfindet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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