Bild folgtKI-generierte IllustrationRorippa anceps
An ihren gelben Blüten in dichten Trauben und den niederliegenden bis aufsteigenden Stängeln lässt sich die Niederliegende Sumpfkresse sofort erkennen. Als heimischer Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 bei uns heimisch wurde) ist sie ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt in feuchten Gartenbereichen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.57 m fügt sie sich harmonisch an Uferzonen oder in Sumpfbeete ein. Da sie zuverlässig von Mai bis Oktober blüht, bietet sie über viele Monate hinweg eine beständige Struktur für die Tierwelt an Deinem Gartenteich. Wenn Du einen Platz hast, der regelmäßig nass ist, machst Du mit dieser robusten Art alles richtig.
Heimische Feuchtgebiets-Spezialistin: Blühende Ausdauer von Mai bis Oktober.
Die Niederliegende Sumpfkresse ist eine wichtige heimische Art für die Stabilisierung von Ufervegetation. Durch ihre lange Blütezeit von Mai bis Oktober stellt sie eine dauerhafte Ressource in Deinem Garten dar. Da sie als indigen eingestuft ist, fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein und unterstützt die natürliche Flora. Solche Kreuzblütler sind oft wichtige Anlaufstellen für spezialisierte Insekten feuchter Lebensräume, auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese Art selten sind. Ihr dichter, oft teppichartiger Wuchs bietet zudem Schutz und Feuchtigkeit für Amphibien wie Frösche oder Molche. Im Winter verbleibende Pflanzenreste können kleinen Tieren als wertvolles Versteck dienen.
Bitte beachte, dass die Niederliegende Sumpfkresse als nicht kindersicher eingestuft wird. Falls Kinder in Deinem Garten spielen, solltest Du den Zugang zu dieser Pflanze im Blick behalten. Bei Verdacht auf eine Vergiftung wende Dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Erwachsene stellt sie bei normalem Gartenkontakt keine Gefahr dar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Okt
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.57 m
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise in der Sumpfzone Deines Gartenteichs.
Der Boden sollte dauerhaft feucht oder wechselfeucht (zeitweise überschwemmt) sein.
Pflanzzeit: Setze die Kresse im Frühjahr zwischen März und Mai, sobald der Boden offen und bearbeitbar ist.
Halte beim Einsetzen einen Abstand von etwa 30 cm ein, damit sich die Pflanze mit ihren Ausläufern gut ausbreiten kann.
Da sie krautig wächst und nicht verholzt, ist kein Rückschnitt erforderlich; vertrocknete Triebe dienen im Winter als Schutz.
Eine Bodenvorbereitung ist meist nicht nötig, solange der Standort nährstoffreich und nass genug ist.
Vermeide unbedingt das Austrocknen des Bodens, da die Art an stehendes oder fließendes Wasser gebunden ist.
Vermehrung erfolgt oft selbstständig über Ausläufer, was sie zu einem guten Bodendecker für nasse Stellen macht.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) – sie teilt die Vorliebe für nasse Standorte und bietet einen schönen vertikalen Kontrast.
Die Niederliegende Sumpfkresse (Rorippa anceps) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (ursprünglich heimisch) und besiedelt bevorzugt Ufergebiete und wechselfeuchte Standorte (Bereiche, die zwischen nass und trocken schwanken). Morphologisch ist sie eine krautige, nicht verholzte Pflanze mit charakteristisch breitblättrigem Laub. Als Hybrid-Abkömmling zeigt sie oft eine große Anpassungsfähigkeit an dynamische Lebensräume am Wasser und breitet sich dort über kriechende Triebe aus.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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