Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa arkansana
Auch bekannt als: Prärie-Rose, Rosa arkansana
An ihrem ungewöhnlich niedrigen, fast bodennahen Wuchs von nur etwa 30 Zentimetern lässt sich die Rosa arkansana sofort erkennen. Während herkömmliche Rosen oft mannshoch werden, bleibt dieser verholzte Zwergstrauch kompakt und bildet dichte Polster. Für deinen Naturgarten ist sie eine Bereicherung, da ihre offenen Blüten Pollen für Schwebfliegen und Wildbienen bereitstellen, die mit gefüllten Zuchtrosen nichts anfangen können. Trotz ihrer geringen Größe ist sie extrem robust und kommt mit trockenen Standorten bestens zurecht. Wenn du eine pflegeleichte Wildrose für kleine Flächen suchst, machst du mit dieser Art alles richtig.
Ein zäher Zwerg: Nur 31 Zentimeter hoch, aber eine echte Kraftquelle für Insekten.
Da für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, lässt sich die ökologische Bedeutung aus ihrer Zugehörigkeit zu den Wildrosen ableiten. Die offenen Schalenblüten bieten leicht zugänglichen Pollen für solitäre Wildbienen und Käfer. Aufgrund des schweren Diasporengewichts fallen die Samen oft in die direkte Umgebung, was zur Bildung dichter Bodenstrukturen beiträgt. Die kleinen Hagebutten dienen im Winter als wichtige Energiequelle für Vögel. Da die Pflanze verholzt, bietet sie zudem ganzjährig geschützte Rückzugsorte für bodennah lebende Insekten. In einem naturnahen Garten förderst du damit die Vielfalt der Kleinstlebewesen.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft, was auf die rose-typischen Stacheln zurückzuführen ist, die bei Berührung zu schmerzhaften Kratzern führen können. Sie ist nicht giftig, sollte aber dennoch außerhalb von Spielbereichen kleiner Kinder gepflanzt werden. Bei Unfällen oder Unsicherheiten ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
0.31 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort; die Rose benötigt mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht für eine gesunde Entwicklung.
Pflanze sie im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager sein; vermeide schwere, nasse Erde zur Vorbeugung von Wurzelfäule.
Halte aufgrund des kompakten Wuchses von 0,31 m einen Pflanzabstand von etwa 35 bis 40 cm ein.
Ein Rückschnitt ist kaum nötig, entferne lediglich im Spätwinter vertrocknete oder beschädigte Zweige.
Gießen musst du nur bei extremer Trockenheit, da die Art sehr anpassungsfähig an Wassermangel ist.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie hat die gleichen Ansprüche an Licht und Boden und ergänzt die Rose ökologisch sinnvoll.
Die Rosa arkansana gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist ursprünglich in den Steppenregionen Nordamerikas beheimatet. In unseren Gärten besiedelt sie bevorzugt Standorte, die einem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) ähneln. Mit einer fixen Wuchshöhe von 0,31 m bleibt sie sehr niedrig und bildet breitblättriges Laub mit einer Blattfläche von etwa 1083 mm². Ihre Ausbreitung erfolgt über vergleichsweise schwere Diasporen (Samen), was auf eine Verbreitung über kurze Distanzen oder durch Tiere hindeutet.
1 Video zu Rosa arkansana
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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