Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa canina agg.
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Schon von weitem faellt die Hundsrose (Rosa canina agg.) durch ihre bogig ueberhaengenden Zweige und die einfache, zartrosa Bluetenpracht auf. Als heimischer Wildstrauch ist sie ein zentraler Baustein fuer die Artenvielfalt in deinem Garten. Ihre Fruechte dienen durch Tierverbreitung (Ausbreitung durch Tiere) verschiedenen Bewohnern als wichtige Nahrung, waehrend das dichte Geaest Schutz bietet. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die wenig Ansprueche stellt und oekologischen Nutzen bringt, ist diese Rose die richtige Wahl. Du wirst staunen, wie viel Leben dieser Strauch in deine Hecke bringt.
Heimische Kletterkuenstlerin: 1,96 Meter Schutz und Nahrung fuer Gartentiere.
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Die Hundsrose spielt eine wichtige Rolle im lokalen Oekosystem, vor allem durch ihre Fruechte. Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von etwa 18 Milligramm setzt die Rose auf Tierverbreitung ueber kurze Distanzen. Nach aktuellen Daten ist sie eine wertvolle Nahrungsquelle, da Voegel und kleine Saeugetiere die Hagebutten fressen und so zur Ausbreitung beitragen. Waehrend der Bluetezeit im Juni bietet sie Pollen fuer verschiedene Insekten. Da sie verholzt und dicht waechst, bietet sie zudem sichere Brutplaetze und geschuetzte Raeume fuer die heimische Fauna.
Die Hundsrose ist aufgrund ihrer wehrhaften Stacheln nicht als kindersicher eingestuft. Beim Pflanzen und Pflegen solltest du stets feste Handschuhe tragen, um schmerzhafte Verletzungen zu vermeiden. Giftige Inhaltsstoffe sind nicht bekannt, die Hagebutten sind sogar sehr vitaminreich, sollten aber vor dem Verzehr von den reizenden Nuesschen im Inneren befreit werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.956 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen Standort im Halbschatten oder in der Sonne (Lichtzahl 6).
Der Boden sollte frisch, also maessig feucht sein (Feuchtezahl 4).
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund (Reaktionszahl 7).
Pflanzzeit: Idealerweise im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Die Pflanze ist ein Mittelzehrer (Naehrstoffzahl 4), normaler Gartenboden ohne starke Duengung reicht voellig aus.
Mit einer Wuchshoehe von 1,96 m eignet sie sich hervorragend als naturnahe Hecke oder Kletterpflanze.
Ein Rueckschnitt ist kaum noetig, foerdert aber bei Bedarf die Verjuengung des Holzes.
Gute Partnerin: Gewoehnliche Waldrebe (Clematis vitalba) — sie teilt die Vorliebe fuer kalkhaltige Standorte und ergaenzt den kletternden Wuchs oekologisch wertvoll.
Die Hundsrose gehoert zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). In unserer Region ist sie weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Standorte auf kalkhaltigen / basischen Boeden (Reaktionszahl 7). Als verholzte Kletterpflanze findet man sie natuerlicherweise an Waldraendern oder in Heckengesellschaften. Typisch sind die wechselstaendig angeordneten Blaetter mit einer Flaeche von 1121,8 Quadratmillimetern. Sie erreicht eine charakteristische Wuchshoehe von genau 1,96 Metern und ist an maessig warme Klimabedingungen (Temperaturzahl 4) angepasst.
1 Video zu Rosa canina agg.
1 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →