Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa canina var. andegavensis
Schon von weitem fällt Rosa canina var. andegavensis durch ihren kletternden Wuchs und die kräftigen, breitblättrigen Blätter auf. Als heimische Wildrose ist sie ein wesentlicher Baustein für die Artenvielfalt in deinem Garten, da sie durch ihre Struktur wertvollen Lebensraum bietet. Da ihre schweren Samen durch Tiere verbreitet werden, trägt sie aktiv zur natürlichen Vernetzung deines Umfelds bei. Mit einer Wuchshöhe von genau 1,96 m lässt sie sich hervorragend in Hecken oder an Rankhilfen integrieren. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die mit unseren Bodenverhältnissen bestens zurechtkommt, machst du hier alles richtig.
Heimischer Kletterkünstler: 1,96 Meter Lebensraum für deinen Naturgarten.
Nach aktuellen ökologischen Daten ist diese Rose besonders wertvoll für die Tierwelt, da ihre schweren Früchte (Diasporen mit ca. 18 mg) aktiv durch Tiere verbreitet werden. Die verholzende Struktur bietet Schutz und Nistmöglichkeiten für die lokale Fauna. Durch die Symbiose mit Mykorrhizapilzen (Typ VAR) fördert sie ein gesundes Bodenleben und eine effiziente Nährstoffverteilung im Garten. Da sie in Deutschland heimisch ist, fügt sie sich perfekt in die regionale Nahrungskette ein. Die breitblättrigen Blätter mit einer Fläche von etwa 1121 mm² tragen zudem zur Sauerstoffproduktion und Kleinklimaverbesserung bei.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich durch die rose-typischen Stacheln an den verholzten Trieben, die bei Berührung zu Verletzungen führen können. Es empfiehlt sich, beim Rückschnitt Handschuhe zu tragen und die Pflanze so zu platzieren, dass man nicht versehentlich im Vorbeigehen hängen bleibt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.956 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit die Pflanze ihre volle Vitalität entfalten kann.
Boden: Der Untergrund sollte kalkhaltig oder basisch (Reaktion 7) sein; ein normaler Gartenboden für Mittelzehrer ist ideal.
Feuchtigkeit: Achte auf eine frische Bodenbeschaffenheit (Feuchtewert 4), was einer mäßigen, aber stetigen Feuchtigkeit ohne Staunässe entspricht.
Pflanzzeit: Setze die Rose im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchsraum: Plane aufgrund der Wuchshöhe von 1,96 m und der kletternden Form ausreichend Platz zu Nachbarpflanzen ein.
Pflege: Ein regelmäßiger Rückschnitt im Spätwinter fördert die Verjüngung der verholzten Triebe.
Sicherheit: Da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird, sollte sie nicht direkt an schmalen Spielwegen stehen.
Gute Partnerin: Wiesensalbei (Salvia pratensis) – er teilt die Vorliebe für kalkhaltige Böden und besetzt ökologisch die Bodennahe Zone unter der Rose.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland fest beheimatet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst sonnige Standorte auf kalkhaltigen (basischen) Böden, die eine mäßige Feuchtigkeit aufweisen. Als verholzende Kletterpflanze erreicht sie eine Höhe von 1,96 m und zeichnet sich durch ihre breitblättrige Laubform aus. Botanisch gehört sie zu den Mittelzehrern (Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf), was sie zu einem anpassungsfähigen Bewohner für normale Gartenböden macht. Ein besonderes Merkmal ist die Mykorrhiza-Verbindung vom Typ VAR (eine Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln zur besseren Nährstoffaufnahme).
1 Video zu Rosa canina var. andegavensis
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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