Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa canina var. dumalis
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Wirtsbeziehungen
Arten
Wer die Rosa canina var. dumalis einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren kräftigen, verholzten Klettertrieben und den breitblättrigen Blättern ist sie eine markante Erscheinung im Garten. Für deinen Naturgarten ist sie ein echter Gewinn, da sie spezialisierten Wildbienen wie der Aschgrauen Sandbiene (Andrena cineraria) wichtigen Lebensraum bietet. Auch Schmetterlinge wie der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) profitieren von ihrer Anwesenheit. Wenn du einen sonnigen Platz mit normalem Gartenboden hast, machst du mit dieser heimischen Rose alles richtig.
Kletternder Naturschutz auf 1,96 Metern: Ein Paradies für die Aschgraue Sandbiene.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Rose eine wichtige Ressource für die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria). Auch der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) gehört zu den regelmäßigen Besuchern. Für Vögel bietet sie gleich doppelten Nutzen: Die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) nutzt das Geäst gerne als geschützten Raum, während die Wacholderdrossel (Turdus pilaris) von den Früchten profitiert. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 18.0044 mg setzt die Pflanze auf Tierverbreitung oder die Ausbreitung über kurze Distanzen, um sich im Garten zu etablieren.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, was vermutlich an der harten, verholzten Struktur ihrer Klettertriebe liegt. Du solltest sie daher nicht direkt an schmalen Durchgängen pflanzen, wo Kinder spielen. Es liegen jedoch keine Hinweise auf eine Giftigkeit vor.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.956 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Lichtwert 7), damit sie kräftig wachsen kann.
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer – Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf) ist ideal.
Kalk: Achte darauf, dass der Boden kalkhaltig oder basisch (pH-Wert über 7) ist.
Feuchtigkeit: Der Standort sollte frisch (mäßig feucht) sein, Staunässe mag sie jedoch nicht.
Pflanzzeit: Der April ist der perfekte Zeitpunkt für die Frühjahrspflanzung, sobald der Boden frostfrei ist.
Platzbedarf: Da sie genau 1.96 m hoch wird und klettert, braucht sie eine entsprechende Kletterhilfe oder Platz in einer Hecke.
Pflege: Da sie verholzt, ist sie sehr robust und benötigt nach dem Anwachsen kaum zusätzliche Pflege.
Pflanzpartner: Eine gute Nachbarin ist der Gewöhnliche Dost (Origanum vulgare) – beide teilen die Vorliebe für sonnige, kalkreiche Standorte.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland heimisch. In der Natur findet man sie oft an Waldrändern oder in Hecken auf kalkhaltigen (kalkreichen) oder basischen (eher alkalischen) Böden. Als verholzte Kletterpflanze erreicht sie eine sehr spezifische Wuchshöhe von 1.96 m. Ihre Morphologie ist durch die breitblättrige Belaubung und die typische Struktur einer Wildrose geprägt, die sich hervorragend in naturnahe Heckenstrukturen einfügt.
1 Video zu Rosa canina var. dumalis

50 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
64 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →