Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa coriifolia agg.
Du erkennst die Lederblättrige Rose (Rosa coriifolia agg.) an ihren derben, fast lederartigen Blättern und dem kräftigen Wuchs als Strauch. Als heimische Wildrose ist sie ein wesentlicher Bestandteil für einen lebendigen Garten, da sie als dichtes Gehölz wertvollen Lebensraum schafft. In einer Naturhecke bietet sie Vögeln und Kleinsäugern sicheren Schutz vor Fressfeinden. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die ohne viel Zutun über Jahre hinweg den Garten ökologisch aufwertet, solltest du diesen Strauch in deine Hecke integrieren. Du wirst sehen, wie schnell sich das Leben in deinem Garten durch dieses heimische Gehölz bereichert.
Robustes Wildgehölz: Ein wehrhafter Schutzraum für Vögel und Kleinsäuger.
In deinem Garten übernimmt die Lederblättrige Rose die Funktion eines wichtigen Schutzgehölzes. Als heimischer Strauch fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein und bietet Vögeln ideale Nistplätze, die durch die stacheligen Triebe gut gegen Katzen gesichert sind. Da sie im Winter ihre Früchte, die Hagebutten, trägt, dient sie als wertvolle Futterreserve für die hiesige Tierwelt. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, sind Wildrosen generell als Pollenlieferanten für fliegende Insekten bekannt. Die Pflanze trägt somit zur ganzjährigen Stabilität der Nahrungskette bei.
Bitte beachte, dass die Lederblättrige Rose kräftige Stacheln besitzt und daher als nicht kindersicher gilt. In Bereichen, in denen kleine Kinder spielen, ist bei der Standortwahl Vorsicht geboten, um Verletzungen zu vermeiden. Davon abgesehen ist die Pflanze ungiftig und stellt für Mensch und Haustier keine chemische Gefahr dar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze die Rose vorzugsweise im Herbst zwischen September und November oder im Frühjahr von März bis Mai.
Wähle einen Standort, der dem Strauch genügend Raum zur Entfaltung lässt, da er als Gehölz Platz beansprucht.
Bereite den Boden durch tiefgründiges Lockern vor, um das Anwurzeln zu erleichtern.
Achte bei der Handhabung auf die Stacheln, da die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft ist.
Halte die Erde in den ersten Wochen nach der Pflanzung gleichmäßig feucht, bis der Strauch etabliert ist.
Ein Rückschnitt ist bei dieser Wildart kaum erforderlich, dient bei Bedarf aber der Verjüngung alter Triebe.
Gute Partnerin: Die Hundsrose (Rosa canina) – beide Arten ergänzen sich in einer ökologischen Hecke und teilen die gleichen Standortansprüche.
Die Lederblättrige Rose gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Sie ist in Deutschland heimisch (kommt hier natürlicherweise vor) und besiedelt bevorzugt Waldränder sowie Heckenlandschaften. Als Strauch (eine verholzende Pflanze mit mehreren von der Basis ausgehenden Trieben) bildet sie eine komplexe Struktur aus. Typisch für diese Sammelart ist ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Standorte innerhalb der gemäßigten Klimazone, wobei sie durch ihre bewehrten Triebe auffällt.
1 Video zu Rosa coriifolia agg.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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