Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa obtusifolia agg.
Typisch für die Stumpfblättrige Rose (Rosa obtusifolia agg.) sind ihre eher matten, rundlichen Blätter und der kompakte, strauchförmige Wuchs. Als heimisches Gehölz ist sie ein wichtiger Baustein für die Struktur deines Gartens und bietet wertvollen Lebensraum in naturnahen Hecken. Da sie in Deutschland zu Hause ist, ist sie bestens an unser Klima angepasst und kommt ohne viel Zutun zurecht. Mit ihrer überschaubaren Größe ist sie ideal für Gartenbesitzer, die eine wilde Rose suchen, die nicht den gesamten Garten überwuchert. Wenn du Wert auf echte Biodiversität legst, ist dieser Strauch eine hervorragende Wahl für deine Grundstücksgrenze.
Kompakte Wildschönheit: Die heimische Rose für Struktur auf genau 1,45 Metern.
Als heimischer Strauch leistet die Stumpfblättrige Rose einen wesentlichen Beitrag zur ökologischen Vielfalt. Ihre verholzte Struktur bietet das ganze Jahr über geschützte Rückzugsorte für die lokale Fauna. Die Blattfläche von 3162 mm² pro Blatt deutet auf eine effiziente Photosyntheseleistung und eine gute Biomasseproduktion hin, die als Grundlage für viele Kleinstlebewesen dient. Da sie in Deutschland fest etabliert ist, ist sie ein verlässlicher Bestandteil des regionalen Ökosystems. In deinem Garten übernimmt sie die Funktion eines Trittsteinbiotops (vernetzender Lebensraum für wandernde Arten).
Bitte beachte, dass die Stumpfblättrige Rose nicht als kindersicher eingestuft wird. Wie die meisten Wildrosen besitzt sie Stacheln, die bei Unachtsamkeit zu Kratzern oder kleineren Verletzungen führen können. Ein vorsichtiger Umgang bei der Gartenarbeit, insbesondere das Tragen von Handschuhen beim Rückschnitt, ist daher ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.446 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort mit ausreichend Licht, idealerweise in einer gemischten Hecke oder als Solitärstrauch.
Achte bei der Pflanzung auf die Endhöhe von 1,45 m und plane entsprechend Platz ein.
Die beste Pflanzzeit ist im Herbst (September bis November) oder im Frühjahr (März bis Mai), solange der Boden frostfrei ist.
Der Boden sollte gut durchlässig sein; bei sehr schweren Böden hilft das Einmischen von Sand zur Drainage (Wasserabfluss).
Ein Rückschnitt ist bei dieser Wildrose kaum nötig, du kannst jedoch altes Holz alle paar Jahre bodennah entfernen.
Da sie verholzt, ist sie sehr langlebig und benötigt im Winter keinen zusätzlichen Schutz.
Eine Düngung ist in normalen Gartenböden nicht erforderlich, da sie als heimische Art sehr genügsam ist.
Gute Partnerin: Die Eingrifflige Weißdorn (Crataegus monogyna) – beide teilen sich den gleichen Lebensraum am Waldrand und ergänzen sich hervorragend in einer ökologischen Sichtschutzhecke.
Die Stumpfblättrige Rose gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist in Deutschland heimisch und besiedelt natürlicherweise Gebüsche, Waldränder und sogenannte Saumgesellschaften (Übergangszonen zwischen Wald und Offenland). Als verholzter Strauch erreicht sie eine spezifische Wuchshöhe von 1,45 m. Ein botanisches Merkmal sind ihre breitblättrigen Laubblätter, die eine Blattfläche von etwa 3162 mm² aufweisen. Taxonomisch wird sie oft in der Gruppe der Hundsrosen geführt, unterscheidet sich aber durch ihre spezifische Blattform von verwandten Arten.
1 Video zu Rosa obtusifolia agg.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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