
Rosa pendulina
Auch bekannt als: Gebirgs-Rose
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dokumentiert
Unverwechselbar ist die Alpen-Rose (Rosa pendulina) durch ihre kräftig purpurrosa Blüten mit den leuchtend gelben Staubgefäßen und den im oberen Bereich oft dornenlosen Zweigen. In deinem Naturgarten ist sie ein echter Gewinn für die Artenvielfalt, da sie schon früh im Jahr wertvolle Nahrung bietet. Besonders die Wald-Lockensandbiene (Andrena fucata) schätzt das reiche Pollenangebot dieser Wildrose sehr. Da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, passt sie perfekt in unsere regionalen Ökosysteme. Du holst dir mit ihr ein Stück Bergwald-Atmosphäre direkt vor die Terrassentür und unterstützt aktiv den Artenschutz.
Gebirgsflair für den Garten: Die fast dornenlose Wildrose für Bienen und Vögel.
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Als heimische Wildrose ist sie eine unverzichtbare Pollenquelle für spezialisierte Insekten. Besonders die Wald-Lockensandbiene (Andrena fucata) fliegt die offenen Schalenblüten gezielt an, um Nahrung für ihre Brut zu sammeln. Die Pollenmenge ist reichlich vorhanden, was in den oft kühlen Gebirgslagen überlebenswichtig für Bestäuber ist. Im Winter dienen die hängenden Hagebutten als wertvolle Fettdepots für Vögel wie den Gimpel (Pyrrhula pyrrhula), der die Samen im Inneren verwertet. So bleibt dein Garten auch in der kalten Jahreszeit ein wichtiger Lebensraum für die heimische Fauna.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.08 m
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (wenige Stunden direkte Sonne am Tag).
Boden: Die Rose benötigt einen frischen Boden (mäßig feucht, nie ganz austrocknend).
Nährstoffe: Als Mittelzehrer (Pflanzen mit mäßigem Nährstoffbedarf) kommt sie mit normaler Gartenerde ohne zusätzliche Düngung gut zurecht.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist kaum notwendig, da die Pflanze am alten Holz blüht. Entferne lediglich abgestorbenes Holz im zeitigen Frühjahr.
Vermehrung: Dies gelingt am einfachsten über die Ausläufer, die der Strauch bildet.
Kombination: Eine hervorragende Partnerin ist der Wald-Geißbart (Aruncus dioicus). Beide teilen die Vorliebe für frische, halbschattige Standorte und bilden gemeinsam ein naturnahes Gehölzrand-Ensemble, das den ökologischen Wert deines Gartens deutlich steigert.
Die Alpen-Rose (Rosa pendulina) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen. Sie ist in den Gebirgslagen Mitteleuropas indigen (einheimisch) und besiedelt dort bevorzugt lichte Wälder sowie Gebüsche. Im Gegensatz zu vielen anderen Wildrosen sind ihre Triebe im oberen Bereich oft glatt, während sie an der Basis Borstenstacheln trägt. Ein typisches Erkennungsmerkmal sind die hängenden, flaschenförmigen Hagebutten, die sich im Spätsommer leuchtend rot färben und oft lange am Strauch verbleiben.
1 Video zu Alpen-Rose

•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_553373269
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