Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa subcollina
Auch bekannt als: Rosa subcollina
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Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Falsche Hecken-Rose (Rosa subcollina) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren kräftigen, verholzten Trieben und dem typischen Wuchs eines Wildstrauchs ist sie eine markante Erscheinung. Für deinen Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie spezialisierten Schmetterlingen wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Art Spialia rosae als wichtige Lebensgrundlage dient. Da sie hervorragend mit Trockenheit zurechtkommt, ist sie eine zukunftssichere Wahl für sonnige Plätze. Wenn du eine robuste Rose suchst, die ökologischen Nutzen mit Widerstandsfähigkeit verbindet, liegst du hier genau richtig.
Robuster Sonnenanbeter und wertvolle Tankstelle für Würfel-Dickkopffalter.
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Diese Rose ist ein wahrer Magnet für Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Arten wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), Spialia orbifer sowie die spezialisierte Spialia rosae von ihren Blüten. Auch Perlmuttfalter wie Boloria polaris oder Boloria frigga nutzen den Strauch in ihren Lebensräumen. Die schweren Früchte (Hagebutten) fördern die Tierverbreitung (Ausbreitung der Samen durch Vögel oder Kleinsäuger), die im Winter wichtige Nahrung finden. Zudem geht die Rose eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (bestimmte Bodenpilze, die den Wurzeln bei der Nährstoffaufnahme helfen) ein.
Die Falsche Hecken-Rose ist als nicht kindersicher eingestuft, was vor allem an ihren wehrhaften Stacheln liegt. Bei der Standortwahl solltest du darauf achten, sie nicht direkt an schmalen Wegen oder Spielbereichen zu pflanzen. Giftnotruf: 0228 19 240 (nur bei Verwechslung mit Giftpflanzen relevant, die Rose selbst ist ungiftig).
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7), damit der Strauch seine volle Blütenpracht entwickelt.
Boden: Der Boden sollte trocken sein (Feuchtewert 3) und idealerweise kalkhaltig oder basisch (Reaktionswert 7) reagieren.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) genügt ihr ein normaler, nicht zu fetter Gartenboden.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Wasser: Nur in der Anwachsphase regelmäßig gießen, danach ist sie extrem trockenheitsresistent.
Pflege: Ein Rückschnitt ist selten nötig; die Pflanze ist sehr pflegeleicht und robust.
Pflanzpartner: Eine gute Partnerin ist der Wollige Schneeball (Viburnum lantana), da beide sonnige, kalkreiche Standorte am Gehölzrand bevorzugen.
Die Falsche Hecken-Rose gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Sie ist in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch) und besiedelt bevorzugt sonnige, trockene Standorte auf kalkhaltigen Böden. Als verholzter Strauch bildet sie breitblättriges Laub aus und erreicht eine stattliche Präsenz am Heckenrand. Botanisch wird sie oft als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 ohne menschliches Zutun oder durch frühen Handel einwanderte) oder indigen eingestuft.
3 Videos zu Falsche Hecken-Rose
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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