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Rosa villosa
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Wer die Apfel-Rose einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Die markanten, oft dicht mit weichen Drüsenborsten besetzten Hagebutten und der intensive Harzduft ihrer Blätter sind unverwechselbar. Als heimischer Wildstrauch ist sie ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Gärten, da sie mit ihren ungefüllten Blüten wertvolle Ressourcen bereitstellt. Da die Art auf der Vorwarnliste der bedrohten Pflanzen steht, leistest du mit ihrer Pflanzung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Besonders die tierische Ausbreitung ihrer schweren Samen zeigt, wie eng sie mit der heimischen Fauna vernetzt ist. Hol dir diesen robusten Naturschatz in deinen Garten.
Wilder Duft und Artenschutz auf 0,99 m: Die Rose für Kenner.
Nach aktuellen ökologischen Daten ist die Apfel-Rose ein wichtiger Baustein für die Biodiversität. Ihre schweren Diasporen (Samenkörner mit ca. 16,5 mg) werden vor allem durch Tiere verbreitet, was auf eine hohe Bedeutung als Nahrungsquelle für Vögel und kleine Säugetiere hindeutet. Die ungefüllten Blüten bieten fliegenden Bestäubern leicht zugänglichen Pollen. Durch ihre Einordnung in die Vorwarnliste (Rote Liste V) ist sie besonders förderwürdig. Zudem geht sie eine Symbiose mit VAR-Mykorrhizapilzen (spezielle Bodenpilze zur Nährstoffaufnahme) ein, was die Bodengesundheit in deinem Garten stärkt. Das dichte, verholzte Geäst bietet zudem ganzjährigen Schutzraum.
Die Apfel-Rose wird als nicht kindersicher eingestuft, da sie wie die meisten Wildrosen wehrhafte Stacheln an den Zweigen besitzt. Diese können bei Kontakt zu Hautverletzungen führen. Die Früchte sind ungiftig, sollten aber aufgrund der feinen Härchen im Inneren mit Vorsicht verarbeitet werden. Achte darauf, den Strauch mit etwas Abstand zu Spielbereichen zu pflanzen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
0,988 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Apfel-Rose (Rosa villosa agg.) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland als indigen (einheimisch) eingestuft. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Waldränder, Gebüsche und steinige Hänge, bevorzugt auf kalkhaltigen (basischen) Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren gedrungenen, strauchförmigen Wuchs und die charakteristischen, oft apfelförmigen Früchte aus. Sie gilt als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) und bevorzugt mäßig warme Standorte. Aktuell wird sie auf der Roten Liste in der Kategorie V (Vorwarnliste) geführt.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.