Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus adspersus
Auch bekannt als: Rubus adspersus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer die Hainbuchenblättrige Brombeere (Rubus adspersus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren charakteristischen Blättern, die an die Hainbuche erinnern, und dem kompakten Wuchs als Strauch fällt sie sofort auf. Für deinen Garten ist sie ökologisch wertvoll, da sie spezialisierte Schmetterlinge wie den Rotbraunen Dickkopffalter (Spialia rosae) oder den Steppenheiden-Würfelfalter (Muschampia tessellum) mit Nahrung versorgt. Als heimischer Strauch ist sie deutlich robuster als viele Zuchtformen. Wenn du eine wilde Ecke schaffen willst, die gleichzeitig als wertvolles Habitat dient, machst du mit dieser Art alles richtig.
Kompakte 1,51 m Wildkraft: Die Haupttankstelle für seltene Würfelfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Brombeere eine zentrale Anlaufstelle für seltene Falterarten. Besonders der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) und der Schwarzbraune Würfelfalter (Muschampia cribrellum) profitieren von den Blüten. Auch für boreale Arten wie den Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris) oder den Hochmoor-Perlmuttfalter (Boloria frigga) stellt sie eine wichtige Ressource dar. Da die Pflanze verholzt, bietet sie zudem wertvolle Nistmöglichkeiten und Überwinterungsplätze für Insekten. Im Herbst dienen die Früchte heimischen Vögeln als energiereiche Nahrung vor dem Winter.
Die Hainbuchenblättrige Brombeere wird als nicht kindersicher eingestuft, was vor allem an ihren typischen Stacheln liegt, die bei Kontakt zu Hautverletzungen führen können. Sie ist jedoch nicht giftig. Wähle den Pflanzplatz so, dass man nicht versehentlich im Vorbeigehen oder beim Spielen hängen bleibt. Im Falle von Verletzungen durch die Stacheln hilft die normale Wundversorgung.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.511 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Ellenberg Lichtwert 8), damit der Strauch kräftig blüht.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht, Ellenberg Feuchte 4) und unbedingt sauer sein (Ellenberg Reaktionszahl 2).
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) reicht ein normaler Gartenboden ohne zusätzliche Düngung aus.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Halte den Strauch auf seiner natürlichen Höhe von 1.51 m, indem du abgeerntete Ruten im Spätherbst bodennah entfernst.
Achte bei der Standortwahl auf die Stacheln, da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist.
Das Wurzelsystem nutzt die AM (Arbuskuläre Mykorrhiza, eine nützliche Pilz-Symbiose), was die Pflanze widerstandsfähig macht.
Gute Partnerin: Die Besenheide (Calluna vulgaris) – sie bevorzugt ebenfalls saure Böden und ergänzt das Nahrungsangebot für Insekten.
Die Hainbuchenblättrige Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird botanisch als Indigen (eine ursprünglich in der Region einheimische Art) eingestuft. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über Deutschland, wo sie meist an Waldrändern oder in Gebüschen auf sauren Böden zu finden ist. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren verholzten Wuchs und die breitblättrige Laubform aus. Mit einer fixen Wuchshöhe von genau 1.51 m bleibt sie im Vergleich zu anderen Vertretern der Gattung Rubus recht überschaubar und lässt sich gut in Gartenstrukturen integrieren.
3 Videos zu Hainbuchenblättrige Brombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →