Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus ammobius
Auch bekannt als: Rubus ammobius
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihrem aufrechten, strauchartigen Wuchs lässt sich die Sandbewohnende Brombeere (Rubus ammobius) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist sie eine unverzichtbare Spezialistin für sandige, nährstoffarme Ecken, die sonst oft kahl bleiben. Besonders seltene Falter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Mosaik-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) profitieren von ihrem Angebot. Diese Brombeerart zeigt dir, dass auch karge Böden voller Leben stecken können. Wenn du eine robuste, heimische Wildpflanze suchst, die ökologische Nischen füllt und gleichzeitig Struktur bietet, ist sie die richtige Wahl für dich.
Die robuste Spezialistin für Sandböden: Ein Magnet für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Brombeere eine zentrale Lebensgrundlage für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders die Dickkopffalter wie Spialia rosae und Spialia orbifer sowie der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) suchen die Blüten auf. Auch für Perlmuttfalter ist sie relevant: Die Raupen des Hochmoor-Perlmuttfalters (Boloria frigga) finden hier wichtige Ressourcen, ebenso wie der Alpenmatten-Perlmuttfalter (Boloria freija). Da die Pflanze als Strauch verholzt, bietet sie zudem ganzjährig geschützte Rückzugsorte für Kleinsäuger und Insekten in ansonsten kargen Sandlebensräumen.
Die Pflanze wird aufgrund ihrer gattungstypischen Stachelwehr nicht als kindersicher eingestuft. Bei der Standortwahl solltest du darauf achten, sie nicht direkt neben Spielbereichen oder schmalen Gartenwegen zu platzieren, um Kratzverletzungen zu vermeiden. Eine Giftigkeit liegt nach aktuellem Wissensstand nicht vor.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), damit die Pflanze ihre volle Vitalität entfaltet.
Der Boden sollte sauer (Reaktion 2) und eher mager sein, da sie ein Schwachzehrer ist.
Achte auf eine frische Bodenfeuchte (Feuchtewert 4), vermeide jedoch stehende Nässe durch eine gute Drainage.
Pflanzzeit ist idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Plane bei der Pflanzung ausreichend Platz ein, da die Art eine Wuchshöhe von 2,0 m erreicht.
Auf Düngergaben solltest du verzichten, um den natürlichen Charakter des Standorts zu erhalten.
Die Pflanze nutzt eine AM-Mykorrhiza (eine arbuskuläre Pilz-Wurzel-Symbiose), um Nährstoffe effizienter aufzunehmen.
Gute Partnerin: Die Besenheide (Calluna vulgaris) – sie hat identische Ansprüche an saure, sandige Böden und ergänzt das ökologische Profil perfekt.
Die Sandbewohnende Brombeere (Rubus ammobius) gehört zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist in Deutschland indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise kalkarme, sandige Standorte wie lichte Waldränder oder Heiden. Als verholzter Strauch erreicht sie eine Wuchshöhe von 2,0 m. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre Anpassung an saure Bodenverhältnisse aus, was sie von vielen verwandten Arten der Gattung Rubus abhebt.
3 Videos zu Sandbewohnende Brombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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