Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus amphistrophos
Auch bekannt als: Rubus amphistrophos
An ihren charakteristisch bogig überhängenden und bestachelten Trieben lässt sich die Schwankende Brombeere (Rubus amphistrophos) sofort erkennen. Diese seltene Wildpflanze ist ein wertvoller Schatz für deinen Garten, da sie in Deutschland und Österreich auf der Roten Liste steht und somit besonderen Schutz verdient. Als heimischer Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 ohne menschliches Zutun oder durch frühen Ackerbau einwanderte) fügt sie sich perfekt in naturnahe Hecken ein. Da sie mäßig warme Standorte liebt, ist sie eine ideale Wahl für sonnige Gartenbereiche. Mit dieser Brombeere förderst du die regionale Artenvielfalt und bewahrst eine botanische Rarität. Hast du schon einen passenden Platz für diese besondere Bewohnerin in deiner Hecke gefunden?
Botanische Rarität: Bewahre eine gefährdete Wildbrombeere in deinem Garten.
Die Schwankende Brombeere (Rubus amphistrophos) hat einen hohen Stellenwert für den Artenschutz, da sie als gefährdete Wildpflanze (Rote Liste G) eingestuft ist. Durch ihre Ansiedlung im Garten schaffst du ein Refugium für eine Art, die in der freien Landschaft immer seltener wird. Als heimisches Rosengewächs bietet sie der lokalen Insektenwelt an sonnigen Standorten eine wichtige Struktur. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberlisten vorliegen, ist sie als indigenes Gewächs fest in das heimische Ökosystem integriert. Sie dient als wichtiger Bestandteil von Wildstrauchhecken und bietet Vögeln sowie Kleinsäugern Schutz und Lebensraum. Mit der Pflanzung leistest du einen direkten Beitrag zur Erhaltung der regionalen Biodiversität.
Bitte beachte, dass die Schwankende Brombeere (Rubus amphistrophos) aufgrund ihrer Stacheln als nicht kindersicher gilt. Bei der Gartenarbeit solltest du daher feste Handschuhe tragen, um Kratzer zu vermeiden. Giftige Inhaltsstoffe sind nicht bekannt, der Sicherheitsaspekt bezieht sich rein auf die mechanische Verletzungsgefahr durch die bewehrten Triebe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wähle einen Standort in voller Sonne, damit die Pflanze ihre volle Vitalität entfalten kann.
Achte auf einen frischen (mäßig feuchten) Boden; Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Als Mittelzehrer benötigt die Pflanze normalen Gartenboden ohne zusätzliche Starkdüngung.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Halte beim Einsetzen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu Nachbarpflanzen ein.
Ein Rückschnitt der zweijährigen, abgetragenen Ruten im Spätwinter fördert die Verjüngung.
Da die Pflanze nicht kindersicher ist, empfiehlt sich ein Standort abseits von Spielbereichen.
Gute Partnerin: Die Hunds-Rose (Rosa canina) – sie besiedelt ähnliche mäßig warme Standorte und bildet zusammen eine ökologisch wertvolle Schutzhecke.
Die Schwankende Brombeere (Rubus amphistrophos) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch) vorkommende Art. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst mäßig warme Standorte, oft an Waldrändern oder in Gebüschen. Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) bevorzugt sie Böden, die weder extrem mager noch übermäßig gedüngt sind. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren strauchartigen Wuchs aus, wobei die Bestachelung ein typisches Merkmal der Gattung Rubus darstellt. Aufgrund ihrer Seltenheit wird sie auf der Roten Liste in der Kategorie G (Gefährdung unbekannten Ausmaßes) geführt.
3 Videos zu Schwankende Brombeere
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →