Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus christianseniorum
Auch bekannt als: Christiansen-Brombeere, Rubus christianseniorum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer Christiansens Brombeere (Rubus christianseniorum) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrem typisch bewehrten Wuchs und den charakteristischen Blättern ist sie eine markante Erscheinung im Garten. Da diese Art auf der Roten Liste mit der Stufe 3 als gefährdet geführt wird, ist sie ein echter Gewinn für den Artenschutz auf deinem Grundstück. Besonders spezialisierte Schmetterlinge wie der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) oder der Schwarzbraune Würfelfalter (Muschampia tessellum) sind auf solche heimischen Wildpflanzen angewiesen. Mit der Pflanzung dieser Rarität schaffst du ein wertvolles Refugium für bedrohte Insekten. Du wirst sehen, dass diese robuste Pflanze mit ein wenig Platz erstaunlich pflegeleicht ist.
Gefährdete Wild-Rarität: Ein wichtiger Rettungsanker für seltene Würfelfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist Christiansens Brombeere eine zentrale Futterpflanze für seltene Falterarten. Besonders der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius), der Rote Kalk-Würfelfalter (Spialia orbifer) und der Schwarzbraune Würfelfalter (Muschampia tessellum) profitieren von ihren Blüten. Auch der Arktische Perlmuttfalter (Boloria polaris) und der Polar-Perlmuttfalter (Boloria frigga) steuern die Pflanze gezielt an. Die dichten, stacheligen Triebe bieten zudem einen sicheren Rückzugsort für Kleinsäuger. Durch die Mykorrhiza-Symbiose im Wurzelraum trägt sie zur Stabilität des Boden-Ökosystems bei. Im Winter dienen die verbleibenden Pflanzenteile oft als Überwinterungsquartier für kleine Nützlinge.
Aufgrund ihrer kräftigen Stacheln ist Christiansens Brombeere als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht ein Verletzungsrisiko für Kinder und Haustiere beim direkten Kontakt mit den Ranken. Ansonsten ist die Pflanze ungiftig. Platziere sie am besten im Hintergrund des Gartens oder als naturnahe Schutzhecke, wo sie ungestört wachsen kann.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Lichtwert 7: Wähle einen vollsonnigen Standort für eine optimale Entwicklung.
Feuchtezahl 4: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht), aber niemals staunass sein.
Nährstoffwert 5: Normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ohne zusätzliche Düngergaben reicht völlig aus.
Bodenreaktion 5: Ein neutraler bis schwach saurer Boden ist ideal.
Pflanzzeit Frühling: Setze die Brombeere zwischen März und Mai, sobald der Boden offen ist.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November ist die ideale Zeit zur Einwurzelung.
Da sie nicht kindersicher ist, sollte sie an Stellen gepflanzt werden, an denen man nicht unmittelbar vorbeiläuft.
Rückschnitt: Entferne im Spätwinter alte, abgetragene Ruten direkt über dem Boden.
Gute Partnerin: Der Große Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) – er liebt ähnliche Bodenverhältnisse und ergänzt die Brombeere ökologisch perfekt.
Die Christiansens Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen. Sie ist in Deutschland indigen (einheimisch) oder als Archäophyt (eine vor 1492 eingewanderte Pflanzenart) eingestuft und gilt heute als gefährdet. Ihr natürlicher Lebensraum liegt vorzugsweise in kühleren, nördlichen Regionen, was ihr Temperatur-Zeigerwert 3 (Kalt) unterstreicht. Als Mittelzehrer bevorzugt sie Böden mit mäßigem Nährstoffangebot. Die Pflanze geht eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) ein, was ihr hilft, Mineralstoffe effizient aus der Erde zu lösen.
3 Videos zu Christiansens Brombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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