Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus dethardingii
Auch bekannt als: Detharding-Haselblattbrombeere, Rubus dethardingii
Du erkennst Dethardings Haselblattbrombeere (Rubus dethardingii) an ihrem niedrigen, strauchartigen Wuchs und den breitblättrigen Blättern, die in ihrer Form an die Haselnuss erinnern. Als heimischer Strauch besetzt sie eine wichtige ökologische Nische auf sonnigen, kalkhaltigen Standorten und bietet dauerhafte Struktur im Garten. Da sie ein Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 heimisch war) ist, ist sie perfekt an unser Klima angepasst. Auch wenn keine spezifischen Insektendaten vorliegen, ist sie als Teil der heimischen Flora ein wertvoller Baustein für die lokale Artenvielfalt. Du wirst schnell merken, wie unkompliziert dieser kleine Wildstrauch in Deinen Garten passt.
Kompakter Heimatschatz: Die wilde Brombeere für sonnige Kalkböden.
Als heimischer Strauch bietet Dethardings Haselblattbrombeere eine stabile Lebensgrundlage in naturnahen Gärten. Da sie verholzt, schafft sie ganzjährig geschützte Räume für die Kleintierwelt. Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen sind heimische Rubus-Arten wichtige Pollen- und Nektarquellen für zahlreiche Wildbienen und Schwebfliegen, auch wenn für diese spezielle Art noch keine Einzeldaten vorliegen. Die Früchte dienen im Spätsommer als energiereiche Nahrung für heimische Vögel. Da sie mäßig warme Standorte bevorzugt, profitiert sie von sonnigen Gartenplätzen und fördert dort das mikroklimatische Gleichgewicht.
Dethardings Haselblattbrombeere ist nicht als kindersicher eingestuft. Wie für die Gattung typisch, besitzt sie Stacheln, die bei unvorsichtiger Berührung zu Kratzern oder mechanischen Verletzungen führen können. Es sind keine giftigen Inhaltsstoffe bekannt, die bei Kontakt oder versehentlichem Verzehr eine Gefahr darstellen würden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.74 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht (Ellenberg Licht 8).
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch, also mäßig feucht sein (Ellenberg Feuchte 4), vermeide jedoch Staunässe.
Boden: Ein normaler Gartenboden als Mittelzehrer (mittlerer Nährstoffgehalt) ist völlig ausreichend.
Bodenreaktion: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund (Ellenberg Reaktion 7).
Pflanzzeit: Setze den Strauch im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Wuchsraum: Plane bei einer Endhöhe von 0,74 m genug Platz ein, damit sich die Zweige ausbreiten können.
Pflege: Ein gelegentlicher Rückschnitt alter, verholzter Triebe fördert die Vitalität der Pflanze.
Sicherheit: Da die Pflanze nicht als kindersicher gilt, solltest Du sie nicht direkt an schmalen Spielwegen pflanzen.
Pflanzpartner: Eine gute Nachbarin ist der Gewöhnliche Dost (Origanum vulgare) – beide schätzen sonnige Kalkstandorte.
Dethardings Haselblattbrombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland indigen, also ursprünglich heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind mäßig warme Standorte, wobei sie besonders auf kalkhaltigen oder basischen Böden gedeiht. Morphologisch zeichnet sich dieser verholzende Strauch durch seine kompakte Wuchshöhe von exakt 0,74 Metern aus. Die Blätter sind breitflächig und weichen von der oft feineren Fiederung anderer Brombeerarten ab, was sie auch für Laien unterscheidbar macht.
1 Video zu Dethardings Haselblattbrombeere
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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