Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus erythrocomos
Auch bekannt als: Rubus erythrocomos
An den auffällig rötlichen Drüsenhaaren an ihren Trieben lässt sich die Rotschopf-Brombeere (Rubus erythrocomos) sofort erkennen. Als heimischer Strauch ist sie ein wertvoller Bestandteil unserer regionalen Ökosysteme in Deutschland und Österreich. Da sie indigen (ursprünglich einheimisch) ist, fügt sie sich perfekt in naturnahe Hecken und Gehölzränder ein. Im Garten bietet sie Struktur und wichtigen Lebensraum für die lokale Tierwelt. Wenn du eine ungestörte, wilde Ecke in deinem Garten schaffen willst, ist diese Brombeere genau die richtige Wahl für dich.
Heimische Seltenheit: Die Rotschopf-Brombeere für echte Naturgärten.
Diese heimische Brombeere leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Da sie in Deutschland auf der Roten Liste geführt wird, ist ihre Ansiedlung im Garten ein aktiver Beitrag zum Artenschutz. Ihr dichtes Geflecht bietet sichere Rückzugsorte und Brutplätze für bodenbrütende Vögel oder kleine Säugetiere. Die Blüten stellen eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber dar, während die Früchte im Spätsommer von vielen Tieren geschätzt werden. Durch ihre Anpassung an das regionale Klima ist sie zudem sehr robust gegenüber lokalen Wetterextremen.
Die Rotschopf-Brombeere ist aufgrund ihrer wehrhaften Stacheln als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, sie nicht direkt an schmalen Wegen oder in der Nähe von Kinderspielbereichen zu pflanzen. Die Pflanze ist ungiftig, kann aber bei unvorsichtiger Berührung schmerzhafte Kratzer verursachen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen Platz am Gehölzrand oder innerhalb einer naturnahen Hecke.
Licht: Bevorzugt sonnige bis halbschattige Bereiche im Garten.
Pflanzzeit Frühling: Von März bis Mai, idealerweise bei frostfreiem Boden.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November, um die Winterfeuchtigkeit zu nutzen.
Boden: Sie gedeiht in den meisten normalen Gartenböden ohne aufwendige Vorbereitung.
Pflege: Ein gelegentlicher Rückschnitt der alten, abgetragenen Ruten fördert die Vitalität.
Platzbedarf: Plane mindestens 1,5 bis 2 Meter Abstand ein, da sie buschig wächst.
Schutz: Trage beim Pflanzen und Schneiden robuste Handschuhe wegen der Stacheln.
Gute Partnerin: Die Hunds-Rose (Rosa canina) – sie teilt die gleichen Standortansprüche und ergänzt das dichte Gestrüpp zu einem wertvollen Vogelschutzgehölz.
Die Rotschopf-Brombeere gehört zur großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen. Sie ist in Deutschland und Österreich heimisch und besiedelt dort typischerweise Waldränder und Gebüsche. Botanisch zeichnet sie sich durch ihre rötliche Behaarung an den Schösslingen (den diesjährigen Trieben) aus. Als indigen oder Archäophyt (Pflanzenart, die vor 1492 eingeführt wurde) ist sie fest in der heimischen Flora verankert. Ihr Wuchs ist spreizklimmend (kletternd mit Hilfe von Stacheln), was ihr im Dickicht einen Vorteil verschafft.
3 Videos zu Rotschopf-Brombeere
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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