Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus godronii
Auch bekannt als: Rubus godronii, Godron-Brombeere
An ihren kräftigen, oft rötlich überlaufenen Trieben und den typischen, fünfzähligen Blättern lässt sich Godrons Brombeere (Rubus godronii) sofort erkennen. Als indigen (einheimisch) eingestufte Art ist sie ein fester Bestandteil unserer Natur und bietet Vögeln sowohl Schutz als auch Nahrung. In Deinem Garten übernimmt sie die Rolle eines robusten Strukturgebers, der besonders an Heckenrändern wertvolle Dienste leistet. Da sie auf der Roten Liste als ungefährdet gilt, kannst Du sie bedenkenlos ansiedeln. Wenn Du eine unkomplizierte Wildpflanze suchst, die ökologische Stabilität bringt, ist diese Brombeere die richtige Wahl für Dich.
Heimischer Strukturgeber: Robust, anspruchslos und ein Gewinn für die Natur.
Nach aktuellen ökologischen Daten ist Godrons Brombeere ein wertvoller Baustein für die lokale Biodiversität. Da sie als indigen (einheimisch) gilt, ist sie perfekt an die hiesigen Lebensbedingungen angepasst und auf der Roten Liste als ungefährdet (*) verzeichnet. Die dichten Gebüsche bieten Vögeln im Winter wichtige Nahrung durch verbliebene Früchte und dienen das ganze Jahr über als geschützter Rückzugsort. Auch wenn für diese spezielle Art keine isolierten Insektendaten vorliegen, fungieren Brombeeren allgemein als wichtige Nektarquelle in der Sommerzeit. Mit ihrer Pflanzung unterstützt Du ein stabiles Netzwerk aus heimischen Lebensräumen.
Bitte beachte, dass Godrons Brombeere als nicht kindersicher eingestuft wird. Der Grund dafür sind die kräftigen Stacheln an den Trieben, die bei unvorsichtigem Kontakt zu Verletzungen führen können. In Bezug auf Giftigkeit besteht keine Gefahr; die Früchte sind essbar und die Pflanze weist keine bekannten Giftstoffe für Menschen oder Haustiere auf.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wähle einen Standort im Halbschatten (Ellenberg Licht 6), idealerweise an einem Gehölzrand.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht, Ellenberg Feuchte 5) sein; vermeide sowohl Staunässe als auch extreme Trockenheit.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) kommt sie mit normalem Gartenboden ohne zusätzliche Düngung gut zurecht.
Die Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden nicht gefroren ist.
Halte einen großzügigen Pflanzabstand ein, da die Art einen ausladenden Wuchs besitzt.
Ein Rückschnitt alter, abgetragener Ruten im Spätwinter fördert die Vitalität des Strauchs.
Eine Vermehrung erfolgt meist unkompliziert über Absenker oder Ausläufer.
Gute Partnerin: Die Hainbuche (Carpinus betulus) — sie bietet als heimische Heckenpflanze den idealen Standortrahmen und ergänzt die Brombeere ökologisch perfekt als Nistplatz.
Die Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 durch menschlichen Einfluss eingeführt wurde) oder indigene Art besiedelt sie in Deutschland und der Schweiz vor allem Waldränder und Gebüschformationen. Sie bevorzugt mäßig warme Lagen und kommt in der Natur häufig in Gesellschaft anderer Sträucher vor. Morphologisch ist sie durch ihre bewehrten Ausläufer und die charakteristische Blütenform der Gattung Rubus gekennzeichnet, was sie zu einem typischen Vertreter der heimischen Flora macht.
3 Videos zu Godrons Brombeere
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →