Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus hevellicus
Auch bekannt als: Rubus hevellicus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer die Heveller-Haselblattbrombeere (Rubus hevellicus) sind die Blaetter, die in ihrer Form stark an die der Haselnuss erinnern und der Pflanze ihren Namen gaben. Im Garten ist dieser Strauch ein wertvoller Baustein fuer die Artenvielfalt, da er spezialisierten Schmetterlingen wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) eine wichtige Lebensgrundlage bietet. Auch der seltene Mosaik-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) profitiert nach aktuellen Bestaeubungsdaten von ihren Blueten. Wenn du einen sonnigen Platz mit kalkhaltigem Boden hast, ist dieser einheimische Strauch eine hervorragende Wahl. Mit deiner Entscheidung fuer diese Brombeere tust du aktiv etwas fuer den Erhalt regionaler Insektenpopulationen.
Magnet fuer seltene Dickkopffalter und robuste Heimkehreriin in deinen Garten.
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Diese Brombeerart ist eine Schluesselpflanze fuer zahlreiche Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten fliegen insbesondere Dickkopffalter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), Spialia rosae und der Rote Steppen-Würfelfalter (Spialia orbifer) die Blueten an. Auch fuer Arten wie Muschampia cribrellum und den Mosaik-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) stellt sie eine unverzichtbare Nektarquelle dar. In hoeheren Lagen oder noerdlichen Regionen nutzen zudem Perlmuttfalter wie Boloria polaris, Boloria frigga und Boloria freija das Angebot. Die Fruechte bieten im Spaetsommer eine natuerliche Nahrungsquelle fuer heimische Voegel, waehrend die dichten Ruten ideale Versteckmoeglichkeiten bieten.
Die Heveller-Haselblattbrombeere ist zwar ungiftig, gilt aber aufgrund ihrer wehrhaften Stacheln nicht als kindersicher. Du solltest sie daher nicht direkt an schmalen Gartenwegen pflanzen, um ein versehentliches Hängenbleiben zu vermeiden. Fuer Haustiere stellt der Strauch keine Gefahr dar und dient Voegeln sogar als sicherer Rueckzugsort vor Katzen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Ellenberg Licht 8: Waehle einen vollsonnigen Standort, an dem die Pflanze viel direktes Sonnenlicht erhaelt.
Ellenberg Feuchte 4: Der Boden sollte frisch (maessig feucht) sein; achte darauf, dass der Untergrund nicht vollstaendig austrocknet.
Ellenberg Reaktion 7: Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige / basische Boeden (hoher pH-Wert).
Ellenberg Naehrstoffe 6: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ohne uebermaessige Duengung ist ideal.
Pflanzzeit: Setze den Strauch entweder im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflanzabstand: Plane etwa 1,5 bis 2 Meter Platz ein, damit sich die Ruten frei entfalten koennen.
Pflege: Schneide abgeerntete oder vertrocknete Ruten im spaeten Winter bodennah ab, um Platz fuer den Neuaustrieb zu schaffen.
Gute Partnerin: Die Wollige Eberesche (Sorbus aria) – sie teilt die Vorliebe fuer kalkhaltige Standorte und ergaenzt als heimischer Baum das oekologische Angebot perfekt.
Die Heveller-Haselblattbrombeere gehoert zur Familie der Rosengewaechse (Rosaceae) und ist in Deutschland indigen (einheimisch). Ihr natuerlicher Lebensraum umfasst sonnige Gebuesche und Waldraender, bevorzugt auf kalkhaltigen Untergruenden. Als Strauch bildet sie die fuer die Gattung Rubus typischen, oft bogig ueberhaengenden Ruten aus. Eine morphologische (gestaltliche) Besonderheit sind die breit-eifoermigen Blaetter, die im Vergleich zu anderen Brombeerarten auffallend wenig tief eingeschnitten sind. Sie gilt oekologisch als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Naehrstoffbedarf).
1 Video zu Heveller-Haselblattbrombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →