Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus incarnatus
Auch bekannt als: Rubus incarnatus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren zart fleischfarbenen Blüten lässt sich die Knochen-Brombeere sofort erkennen. Diese seltene Wildart ist ein echter Schatz für deinen Naturgarten, da sie als heimischer Archäophyt (Pflanze, die vor 1500 eingeführt wurde) perfekt an unser Klima angepasst ist. Besonders seltene Falter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) finden hier wertvolle Nahrung. Da die Art in der Roten Liste als gefährdet eingestuft ist, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum regionalen Artenschutz. Wenn du ein sonniges Plätzchen am Rand einer Hecke frei hast, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Seltener Gast der Roten Liste: Ein Paradies für spezialisierte Dickkopffalter.
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Diese Brombeere ist eine Lebensversicherung für hochspezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem seltene Würfel-Dickkopffalter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), der Roseneibisch-Würfelfalter (Spialia rosae) und der Steppenviolette-Würfelfalter (Muschampia tessellum) von ihrem Nektarangebot. Auch Perlmuttfalter wie der Arktische Perlmuttfalter (Boloria freija) und der Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris) nutzen sie gezielt. Die Früchte dienen im Spätsommer verschiedenen heimischen Vögeln als wichtige Energiequelle vor dem Winter. Da die Art auf der Roten Liste steht, ist sie ökologisch weitaus bedeutender als kultivierte Garten-Brombeeren.
Die Knochen-Brombeere ist aufgrund ihrer kräftigen Stacheln als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht Verletzungsgefahr für Kinder und Haustiere beim Spielen im direkten Umfeld der Pflanze. Eine Verwechslung mit Giftpflanzen ist bei Kenntnis der typischen Brombeerblätter und der essbaren Früchte nahezu ausgeschlossen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort am Gartenrand oder an einer Hecke.
Pflanzzeit Frühling: Idealerweise von März bis Mai, damit die Wurzeln vor der Hitze Fuß fassen.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November ist der Boden noch warm und feucht.
Boden: Die Pflanze ist anspruchslos, profitiert aber von einer arbuskulären Mykorrhiza (AM - natürliche Pilzgemeinschaft), verzichte daher auf chemische Dünger.
Sicherheit: Trage beim Pflanzen dicke Handschuhe, da die Art aufgrund ihrer Stacheln als nicht kindersicher gilt.
Pflege: Schneide alle zwei bis drei Jahre die alten, abgetragenen Ruten bodennah ab.
Vermehrung: Die Pflanze bildet Ausläufer, die du bei Bedarf abstechen und versetzen kannst.
Gute Partnerin: Die Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) — sie liebt ähnliche Säume (Übergangsbereiche zwischen Gebüsch und Wiese) und unterdrückt unerwünschten Beiwuchs.
Die Knochen-Brombeere (Rubus incarnatus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen. Sie ist in Deutschland und der Schweiz indigen (ursprünglich heimisch) und besiedelt bevorzugt warme Waldränder sowie Gebüschformationen. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre charakteristischen Blütenfarben und die typische Wuchsform der Brombeergruppe aus. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit Arbuskulärer Mykorrhiza (AM - Bodenpilze, die Nährstoffe gegen Kohlenhydrate austauschen), was ihr in nährstoffarmen Lagen hilft.
3 Videos zu Knochen-Brombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →