Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus josefianus
Auch bekannt als: Rubus josefianus, Holub-Brombeere
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den charakteristischen, haselnussähnlichen Blättern lässt sich Holubs Haselblattbrombeere (Rubus josefianus) sofort erkennen. Diese einheimische Wildpflanze ist weit mehr als nur ein dorniges Gestrüpp; sie ist ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt in deinem Garten. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Heilwurz-Dickkopffalter (Spialia rosae) finden hier eine lebensnotwendige Nahrungsquelle. Indem du dieser Brombeere einen Platz schenkst, förderst du gezielt Spezialisten, die in der aufgeräumten Landschaft kaum noch Überlebenschancen haben. Du machst hier also alles richtig, wenn du echten Artenschutz vor die perfekte Optik stellst.
Edle Wildbrombeere: Die Geheimwaffe für seltene Würfel-Dickkopffalter.
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Diese Art ist ein Magnet für eine Vielzahl spezialisierter Falter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) und der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) von den Blüten. Auch für nördlichere oder alpine Arten wie den Gelbgefleckten Alpen-Perlmuttfalter (Boloria frigga) und den Arktischen Perlmuttfalter (Boloria polaris) stellt die Gattung eine wichtige Ressource dar. Die dichten Ranken bieten zudem geschützte Nistplätze für Kleinvögel und Überwinterungsquartiere für nützliche Insekten. Im Winter dienen die verbleibenden Pflanzenteile als natürlicher Schutzraum im Biogarten.
Bitte beachte, dass Holubs Haselblattbrombeere als nicht kindersicher eingestuft wird. Die typischen Stacheln der Gattung Rubus können zu schmerzhaften Kratzern führen, weshalb sie nicht direkt neben Spielflächen gepflanzt werden sollte. Abgesehen von der mechanischen Verletzungsgefahr ist die Pflanze ungiftig.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Pflanze die Brombeere im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden nicht gefroren ist.
Wähle einen Standort am sonnigen bis halbschattigen Gehölzrand.
Der Boden sollte mäßig nährstoffreich sein; arbeite bei der Pflanzung etwas reifen Kompost ein.
Achte auf ausreichend Platz, da die Triebe einen weiten Bogen beschreiben können.
Da die Pflanze eine Pilz-Symbiose (Arbuskuläre Mykorrhiza) nutzt, verzichte auf chemische Dünger, um das Bodenleben zu schützen.
Ein Rückschnitt der zweijährigen Ruten nach der Ernte oder im Spätwinter fördert die Vitalität.
Halte den Boden im ersten Jahr nach der Pflanzung gleichmäßig feucht, danach ist sie sehr robust.
Gute Partnerin: Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) – sie ergänzt den Lebensraum am Heckenrand ideal und bietet ähnliche Standortansprüche.
Holubs Haselblattbrombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich vor allem über Gebüsche und Waldränder, wo sie oft eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine nützliche Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Bodenpilzen) eingeht. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre bogig wachsenden Triebe und die namensgebenden Blätter aus, die stark an die der Hasel erinnern. Als Teil der Rubus-Gruppe ist sie taxonomisch komplex, aber ökologisch stabil in unsere heimische Flora eingebunden.
1 Video zu Holubs Haselblattbrombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →