Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus kiesewetteri
Auch bekannt als: Kiesewetter-Brombeere, Rubus kiesewetteri
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Arten
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Interaktionen
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An ihren bogig ueberhaengenden Trieben und den typisch gezahnten Blaettern, die man von unseren heimischen Wildbrombeeren kennt, laesst sich Kiesewetters Brombeere sofort erkennen. Diese Art ist ein echter Geheimtipp fuer den Naturgarten, da sie besonders fuer spezialisierte Schmetterlinge von grossem Wert ist. So profitieren seltene Arten wie der Rote Wuerfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) von ihrem Bluetenangebot. Wer eine wilde Ecke oder eine lebendige Hecke anlegen moechte, findet in dieser Pflanze eine robuste und oekologisch wertvolle Begleiterin. Mit ihr holst du dir ein Stueck echte Wildnis in den Garten, das wenig Muehe macht und viel Leben anzieht. Du wirst staunen, welche seltenen Falter dich bald besuchen.
Ein Paradies fuer seltene Dickkopffalter und robuster Schutz fuer deine Hecke.
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Diese Brombeere ist eine lebenswichtige Ressource fuer eine Vielzahl anspruchsvoller Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten fliegen insbesondere Dickkopffalter wie der Rote Wuerfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), der Steppenheiden-Wuerfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) und Spialia rosae auf ihre Blueten. Auch fuer Perlmuttfalter wie Boloria polaris und die seltene Boloria frigga stellt sie eine wichtige Nahrungsquelle dar. Im Herbst bieten die Fruechte wertvolle Energie fuer heimische Voegel, die sich fuer den Winter oder den Vogelzug staerken. Die dichten, dornigen Zweige dienen zudem als sicherer Rueckzugsort und Brutplatz fuer Kleintiere. Da sie Mykorrhiza-Verbindungen eingeht, unterstuetzt sie zudem ein gesundes Bodenleben. Insgesamt foerdert die Pflanze die Vernetzung von Lebensraeumen in deinem Garten massgeblich.
Da die Pflanze mit Stacheln bewehrt ist, wird sie als nicht kindersicher eingestuft; beim Hantieren sind Gartenhandschuhe ratsam. Es sind keine Giftstoffe bekannt, die fuer Menschen oder Haustiere bei Beruehrung gefaehrlich waeren. Die Fruechte sind, wie bei Brombeeren ueblich, essbar und harmlos. Dennoch sollte man bei kleinen Kindern auf die Kratzgefahr durch die Triebe achten.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Waehle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise am Rand einer Hecke oder als Grenzbepflanzung.
Pflanzzeit Fruehling: Von Maerz bis Mai, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist.
Pflanzzeit Herbst: September bis November, damit die Pflanze vor dem Winter gut anwurzeln kann.
Bodenbeschaffenheit: Ein humoser, lockerer Gartenboden ist ideal; extreme Trockenheit sollte vermieden werden.
Bodenvorbereitung: Den Boden tiefgruendig lockern und bei Bedarf mit etwas reifem Kompost verbessern.
Pflege: Schneide zweijaehrige Ruten, die bereits gefruchtet haben, im spaeten Winter bodennah ab.
Vermehrung: Die Pflanze vermehrt sich oft selbst durch Absenker (Triebe, die bei Bodenkontakt neue Wurzeln bilden).
Gute Partnerin: Die Hainbuche (Carpinus betulus) — sie bietet eine stabile Struktur fuer eine naturnahe Hecke und hat aehnliche Bodenansprueche.
Kiesewetters Brombeere (Rubus kiesewetteri) gehoert zur Familie der Rosengewaechse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). In Deutschland gilt sie als indigene Art (einheimisch), die vor allem an Waldraendern und in Gebueschlandschaften ihren natuerlichen Lebensraum findet. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit AM-Mykorrhizapilzen (arbuskulaere Mykorrhiza), welche die Naehrstoffaufnahme ueber die Wurzeln verbessert. Morphologisch zeichnet sie sich durch die fuer die Gattung Rubus charakteristischen Wuchsformen aus, die dichte, schuetzende Dickichte bilden koennen. Als Teil des Brombeer-Artenschwarmes ist sie perfekt an die hiesigen klimatischen Bedingungen angepasst.
3 Videos zu Kiesewetters Brombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →