Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Rubus oreades
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Rubus oreades
Wer die Bergnymphen-Brombeere (Rubus oreades) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Auffällig sind ihre bewehrten, bogig wachsenden Triebe und die zarten, weißen bis blassrosa Blüten. Als indigene (heimische) Wildart ist sie ein wertvoller Bestandteil naturnaher Gärten, da sie Struktur und wertvollen Lebensraum bietet. In Hecken dienen ihre dornigen Ranken als sicherer Rückzugsort und Schutz vor Fressfeinden. Da sie speziell an kühle, nördliche oder alpine Lagen angepasst ist, bereichert sie besonders Gärten in raueren Klimazonen. Probier es doch einmal in einer ungestörten Gartenecke aus, in der sich dieser robuste Wildstrauch frei entfalten darf.
Die robuste Wildbrombeere: Perfekt angepasst an kühle Lagen und raues Klima.
Als indigene Art ist diese Brombeere perfekt in unsere heimischen Ökosysteme integriert. Da sie in der Roten Liste als ungefährdet geführt wird, ist sie eine verlässliche Wahl für den Naturschutz im eigenen Garten. Die dornigen Triebe bieten Vögeln und kleinen Säugetieren wichtige geschützte Nistplätze und Verstecke. In kühleren Regionen, in denen empfindlichere Arten oft versagen, stellt sie ein stabiles Element der lokalen Biodiversität dar. Da sie als Mittelzehrer gilt, fördert sie ein ausgewogenes Nährstoffgefüge im Garten und lässt Raum für eine vielfältige Begleitflora.
Die Pflanze ist nicht als kindersicher eingestuft, da ihre Triebe mit Stacheln bewehrt sind. Diese können bei unvorsichtiger Berührung zu schmerzhaften Kratzern führen. Die Früchte sind jedoch, wie bei unseren heimischen Brombeeren üblich, ungiftig und können verzehrt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Die Bergnymphen-Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine in Deutschland und Österreich heimische Wildart. Ihr natürlicher Lebensraum liegt vor allem in kühleren, teils alpinen Lagen auf frischen, also mäßig feuchten Böden. Sie bevorzugt neutrale bis schwach saure Standorte und ist als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) recht genügsam. Morphologisch zeichnet sie sich durch den typischen, teils kriechenden oder bogigen Wuchs der Gattung Rubus aus, ist jedoch ökologisch auf kühl-humide (feucht-kühle) Bedingungen spezialisiert.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.